Am Dienstagmorgen ereigneten sich mehrere Unfälle auf der Bundesautobahn 226 bei Kücknitz. Die Polizei forderte Streufahrzeuge an und gab die Fahrbahn später wieder frei.
Lübeck-Kücknitz: Polizei warnt vor Winterglätte

Lübeck (ost)
Am Dienstagmorgen (06.01.2025) gab es auf der Bundesautobahn 226 bei Kücknitz drei Unfälle, die wahrscheinlich durch Glätte verursacht wurden. Eine Person wurde leicht verletzt. Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit.
Um 06:15 Uhr fuhren zwei Autofahrer hintereinander auf der Bundesstraße 75 und fuhren dann auf die Bundesautobahn 226. Kurz vor der Brücke verloren beide die Kontrolle über ihre Fahrzeuge und rutschten aufgrund der Glätte in die Leitplanke. Es kam zu keiner Kollision zwischen den Fahrzeugen.
Die Fahrer waren ein 57-jähriger Lübecker und ein 42-jähriger Ostholsteiner. Sie wurden bei den Unfällen nicht verletzt. Der schwarze Mercedes des Lübeckers erlitt schwere Frontschäden. Das Auto musste abgeschleppt werden. Der silberne Mercedes des Ostholsteiners war noch fahrbereit.
Die Polizeibeamten der Polizeistation Kücknitz sicherten die Unfallstelle mit ihrem Streifenwagen und nahmen den Unfall auf.
Um 06:30 Uhr fuhr auch eine 47-jährige Lübeckerin auf die Bundesautobahn 226. Aufgrund der Glätte rutschte sie mit ihrem Ford auf den Streifenwagen der Polizeibeamten, der die Unfallstelle sicherte.
Die Lübeckerin erlitt leichte Verletzungen durch den Zusammenstoß, benötigte jedoch keine medizinische Hilfe. Der Ford war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Polizeibeamten waren zum Zeitpunkt des Unfalls nicht im Fahrzeug und blieben unverletzt. Am Streifenwagen entstanden Schäden im Heckbereich.
Aufgrund der starken Winterglätte forderten die Polizeibeamten ein Streufahrzeug an und gaben die Straße um 08:45 Uhr wieder frei.
Die Polizei warnt vor den Gefahren von Winterglätte und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, vorausschauend zu fahren. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Wetterbedingungen an und halten Sie genügend Abstand zu anderen Fahrzeugen.
Hinweis: Fahren ohne Winterreifen bei Eis und Schnee ist eine schwerwiegende Ordnungswidrigkeit und mit hohen Geldstrafen belegt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die meisten Unfälle (85,13%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 27.916 Fälle. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








