Ein 67-Jähriger löste einen Polizeieinsatz aus, nachdem er mit einer Machete Nachbarn bedrohte. Die Polizei konnte ihn festnehmen und in eine Klinik bringen.
Lübeck-Kücknitz: Polizeieinsatz nach Bedrohung mit Machete in Kücknitz

Lübeck (ost)
Am Mittwochabend (30.09.2026) führte eine Bedrohung mit einer Machete zu einem größeren Polizeieinsatz in Lübeck-Kücknitz. Ein 67-Jähriger wurde nach einem eskalierten Streit mit Nachbarn zunächst festgenommen und später in eine Klinik gebracht. Es bestand keine konkrete Gefahr für Personen.
Um 19:15 Uhr gingen Notrufe aus Lübeck-Kücknitz bei der polizeilichen Regionalleitstelle ein. Berichten zufolge hielt sich eine Person mit einer Machete in einem Mehrfamilienhaus auf und bedrohte andere Bewohner. Kurze Zeit später trafen mehrere Streifenwagen am Einsatzort ein.
Nach den aktuellen Ermittlungen kam es zu einem verbalen Streit zwischen dem 67-jährigen Deutschen und anderen Bewohnern des Gebäudes. Dabei betrat die Person mit einer Machete den Laubengang und drohte, sie gegen Nachbarn einzusetzen. Es kam jedoch zu keiner konkreten Gefährdung von Personen.
Als die Polizei eintraf, zog sich der Lübecker in seine Wohnung zurück und verweigerte zunächst die Zusammenarbeit mit den Beamten. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich weitere Personen in der Wohnung befanden, wurde die Tür gewaltsam geöffnet. Dabei wurde eine Polizistin leicht verletzt und musste zunächst ins Krankenhaus gebracht werden.
Der 67-Jährige wurde alleine in der Wohnung angetroffen und widerstandslos festgenommen. Eine Machete, die als mögliche Tatwaffe identifiziert wurde, wurde von den Beamten sichergestellt. Der Lübecker befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in einem psychischen Ausnahmezustand. Nach Rücksprache mit dem amtsärztlichen Bereitschaftsdienst wurde er zur weiteren Untersuchung in eine Klinik eingewiesen.
Die Polizeistation Kücknitz ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung.
Quelle: Presseportal








