Am Samstagabend wurden zwei Jugendliche festgenommen, die einen Zug am Bahnhof besprüht haben. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein.
Lübeck-Kücknitz: Travemünde Graffiti – zwei festgenommen

Lübeck (ost)
Am Samstagabend (24.01.) wurden dank Zeugenhinweisen zwei Jugendliche identifiziert. Es wird ihnen vorgeworfen, einen Zug am Bahnhof mit Graffiti besprüht zu haben.
Um 21:30 Uhr fuhr ein Zeuge am Bahnhof Travemünde vorbei. Er sah zwei Personen, die sich verdächtig verhielten. Es schien, als würden sie dort etwas mit Farbe besprühen. Der Zeuge informierte die Polizei und gab eine Beschreibung der Personen ab.
Als die Beamten den Tatverdächtigen näher kamen, flüchteten sie. Einer der beiden wurde kurz darauf von Beamten des 3. Polizeireviers und der Diensthundestaffel gestellt. Der 14-Jährige wurde nach Feststellung seiner Personalien an seine Eltern übergeben.
Die Beamten der Bundespolizei übernahmen die Spurensicherung am Tatort und nahmen die Anzeigen auf. Sie stellten fest, dass an einem Wagen des Regionalexpress zwei Graffiti-Tags mit einer Größe von ca. 4 und ca. 2 Quadratmetern angebracht waren. Es entstand ein Schaden von etwa 400 EUR.
In der Zwischenzeit wurde die Wohnadresse des zweiten Jugendlichen ermittelt. Die Polizeibeamten der Station Kücknitz suchten die Adresse auf und trafen dort nicht nur den 14-Jährigen an, sondern auch seine Eltern. Die Beschreibung passte auf den Jugendlichen und in seinem Zimmer wurden ein Rucksack mit weiteren Beweismitteln, wie z.B. Sprühdosenkappen, gefunden. Diese wurden sichergestellt.
Gegen die jugendlichen Tatverdächtigen (Staatsangehörigkeit: deutsch) wurde von der Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung eingeleitet.
Quelle: Presseportal








