Eine Busfahrerin in Lübeck – Kücknitz stand unter Verdacht, berauschende Mittel konsumiert zu haben. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an und beschlagnahmte den Führerschein.
Lübeck-Kücknitz: Verdacht Busfahrerin berauschende Mittel

Lübeck (ost)
Am Donnerstagabend (12.02.2026) haben Zeugen der Polizeileitstelle in Lübeck gemeldet, dass eine Busfahrerin in Lübeck – Kücknitz unter dem Verdacht der Trunkenheit steht. Die Polizeibeamten vor Ort haben Anzeichen für den Einfluss von berauschenden Substanzen bei der 40-jährigen Fahrerin festgestellt, eine Blutprobe angeordnet und den Führerschein beschlagnahmt. Glücklicherweise wurde niemand bei dem Vorfall verletzt.
Um 19:00 Uhr gingen bei der Polizeileitstelle Berichte von Fahrgästen ein, die besagten, dass eine Busfahrerin in Kücknitz einen Bus, der vom Lübecker ZOB zum Skandikai fahren sollte, in Schlangenlinien und teilweise in den Gegenverkehr gelenkt haben soll. Ersten Informationen zufolge kam es zu einer Gefährdung eines Fußgängers. An der Kreuzung Solmitzstraße / Kirchplatz fuhr sie zudem auf ein verkehrsbedingt haltendes Auto auf. Glücklicherweise entstand bei dem Zusammenstoß laut den aktuellen Ermittlungen kein Sachschaden.
Weitere Anzeichen für den Einfluss berauschender Substanzen bei der Busfahrerin wurden von den Polizeibeamten festgestellt. Sie haben die Entnahme einer Blutprobe angeordnet, um den möglichen Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten nachweisen zu können. Zudem haben sie den Führerschein und die Fahrerkarte der 40-jährigen Deutschen beschlagnahmt.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund des Konsums von alkoholischen Getränken oder anderen berauschenden Substanzen aufgenommen. Personen, die nicht im Bus waren, aber durch den Bus gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei unter 0451 131 7300 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 10838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 9931 auf 9644 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 8645 auf 8326, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7470 auf 7225 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1175 auf 1101 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1664 auf 1795. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland verzeichnet, nämlich 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








