Zwei nächtliche Verkehrskontrollen führten zur Einleitung mehrerer Ermittlungsverfahren. Polizeibeamte stellten Fahrzeugführer mit Alkohol- und Drogenkonsum sowie ohne gültige Fahrerlaubnis fest.
Lübeck-Kücknitz: Verkehrskontrollen in HL-Kücknitz

Lübeck (ost)
In der Nacht vom 18. auf den 19. April 2026 führten Beamte der Polizeistation Kücknitz Verkehrskontrollen in Lübeck Kücknitz durch. Dabei wurden zwei Fahrer entdeckt, die unter dem Einfluss von Alkohol und / oder anderen berauschenden Substanzen standen. Einer der Fahrer hatte zudem keine gültige Fahrerlaubnis und sein Auto war nicht zugelassen. Die Polizisten ordneten die Entnahme von Blutproben an und leiteten Ermittlungsverfahren ein.
Um 22:10 Uhr am Samstagabend führten Polizeibeamte der Polizeistation Kücknitz eine Verkehrskontrolle im Ostpreußenring durch. Der Verdacht des Konsums von berauschenden Substanzen gegen eine 36-jährige Lübeckerin (deutsche Staatsangehörigkeit) erhärtete sich während der Kontrolle. Die Beamten ordneten daraufhin eine Blutentnahme an und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen ein. Zudem erwartet die Fahrerin ein Strafverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln, die während des polizeilichen Einsatzes gefunden wurden.
In der Nacht zum Sonntag fiel den Beamten um 01:00 Uhr ein Fahrer auf, der die Solmitzstraße sehr langsam und in der Mitte der Fahrbahn befuhr. Die Polizisten beschlossen, eine Verkehrskontrolle durchzuführen und stellten dabei deutliche Anzeichen für Alkoholkonsum des 25-jährigen Fahrers (rumänische Staatsangehörigkeit) fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,32 Promille. Anschließend wurde eine Blutprobe durch einen Arzt entnommen. Während der Aufnahme des Sachverhalts stellten die Beamten fest, dass das amtliche Kennzeichen am VW Passat nicht zu diesem gehörte und das Fahrzeug selbst nicht zugelassen war. Zudem wurde festgestellt, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß, weshalb die Polizisten Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz einleiteten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 10838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 9931 auf 9644 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 8645 auf 8326, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








