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Lübeck: Lebensmittellieferant geschlagen – Polizei sucht Zeugen

Ein Lieferfahrer wurde in Lübeck St. Lorenz von einem PKW-Fahrer angegriffen. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Donnerstagnachmittag (07.11.2024) wurde in Lübeck St. Lorenz ein bisher unbekannter Autofahrer angegriffen. Nach den bisherigen Ermittlungen war der junge Lieferant mit seinem Fahrrad unterwegs, als er an einer Kreuzung von dem Unbekannten angesprochen und dann ins Gesicht geschlagen wurde. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Um 17:10 Uhr fuhr der 20-jährige Mann auf dem Fahrrad eines lokalen Lieferdienstes die Beethovenstraße entlang, um links in die Schönböckener Straße abzubiegen. Als er sich zum Abbiegen einordnete und dies anzeigte, hörte der Motor eines hinter ihm fahrenden Autos laut aufzudrehen. Der Fahrer stieg aus, ging aggressiv auf den Lieferanten zu und schlug ihm ins Gesicht. Ein unbekannter Mann kam dem Opfer zu Hilfe und drängte den Angreifer zurück zu seinem Auto. Dann fuhr der Unbekannte mit seinem Fahrzeug in Richtung Fackenburger Allee davon.

Die Ermittler des 2. Polizeireviers Lübeck suchen Zeugen, die den Vorfall am späten Donnerstagnachmittag im Einmündungsbereich Schönböckener Straße/Beethovenstraße beobachtet haben und Informationen zum flüchtigen Täter geben können.

Der Verdächtige wird als kräftiger Mann von etwa 195cm Größe beschrieben. Er hatte eine Glatze mit leichtem Haarkranz und trug zur Tatzeit eine graue Jacke. Der Mann fuhr einen schwarzen Audi mit Lübecker Kennzeichen und hatte ein etwa 10-12 Jahre altes Kind auf dem Beifahrersitz.

Auch der unbekannte Zeuge, der dem Opfer während des Angriffs half, wird gesucht. Hinweise nimmt das 2. Polizeirevier unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023. Davon waren 56 männliche Verdächtige und 6 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 67 männliche Verdächtige und 10 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 29 im Jahr 2022 und 28 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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