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Lübeck: Man misshandelte Hund und leistete Widerstand

Ein Mann randalierte und misshandelte seinen Hund. Polizei ermittelt wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Hund ins Tierheim gebracht.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Abend des Freitags (09.01.2025) soll ein Mann zuerst randaliert und seinen Hund misshandelt haben. Bei seiner Festnahme leistete der Mann Widerstand. Die Polizei ermittelt auch wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gegen den Lübecker. Der Hund wurde ins Tierheim gebracht.

Anwohner alarmierten am Freitagabend gegen 21.50 Uhr die Polizei in ein Mehrfamilienhaus in der Westhoffstraße, da sich ein Besucher dort auffällig verhielt.

Die Polizeibeamten trafen den stark alkoholisierten 46-jährigen Deutschen aus Lübeck mit seinem jungen Hund im Treppenhaus an. Es gab zu diesem Zeitpunkt noch keine Anzeichen für Straftaten. Der Mann wurde aufgefordert, das Gebäude und den umliegenden Bereich zu verlassen, was er schließlich unter Protest tat und dabei den Hund abrupt hinter sich herzog.

Kurz darauf wurden die Polizeibeamten, die den Einsatzort zwischenzeitlich verlassen hatten, von Passanten angesprochen. Diese hatten an der Kreuzung zur Brolingstraße einen Mann mit Hund gesehen, der mit der Hand gegen mehrere dort geparkte Autos geschlagen haben soll. Der Mann soll mehrmals so stark an der Leine gezogen haben, dass der Hund durch die Luft geschleudert wurde.

Bei der beschriebenen Person handelte es sich um den bereits zuvor auffälligen 46-Jährigen. Die Polizeibeamten stoppten den Mann in der Warendorpstraße. Der Mann folgte jedoch erneut den Anweisungen nicht, sondern beleidigte die Anwesenden und stellte sich vor einem der Beamten auf. Er soll amüsiert auf die Anschuldigungen der Beleidigung und des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz reagiert haben. Um weitere Straftaten zu verhindern, sollte der Mann in Gewahrsam genommen werden, dagegen wehrte sich der Hundebesitzer. Er und ein Polizist rutschten auf einer Eisfläche aus und fielen hin, blieben jedoch unverletzt. Der Tatverdächtige setzte sich weiter zur Wehr und beleidigte alle eingesetzten Kräfte. Der Mann wurde schließlich in das Gewahrsam beim 4. Polizeirevier gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Widerstandes und des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gegen den Lübecker.

Der offensichtlich noch junge Hund wurde vom Tiertaxi ins Tierheim gebracht. Das Veterinäramt wird nun prüfen, ob der Mann grundsätzlich in der Lage ist, einen Hund zu halten.

Quelle: Presseportal

nf24