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Lübeck-Moisling: Brand in Wohnhaus Lübeck Moorgarten

Ein 45-jähriger Bewohner steht unter Verdacht der schweren Brandstiftung. Der Sachschaden beträgt ca. 250.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

+++ Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck +++

Nach dem Feuer in einem Wohnhaus in Lübeck Moisling am Mittwochnachmittag (11.03.2026) ermittelt das Kommissariat 11 der Kriminalpolizei Lübeck nun wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Nach der Auswertung von Spuren und Zeugenaussagen erhärtete sich am Mittwoch der Verdacht gegen einen 45-jährigen Bewohner des Hauses. Er soll am Donnerstag einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Lübeck vorgeführt werden.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen brach das Feuer im Obergeschoss des Mehrfamilienhauses aus, das von mehreren Parteien bewohnt wird. Es entstanden erhebliche Brandschäden im Obergeschoss und am Dach aufgrund von Flammen und Hitze. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 250.000 Euro geschätzt. Das Haus ist weiterhin nicht bewohnbar. Der Brandort wurde sichergestellt.

Im Rahmen der Ermittlungen der Kriminalpolizei Lübeck ergab sich der Verdacht, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Der Tatverdächtige ist ein 45-jähriger Bewohner (deutsche Staatsangehörigkeit) des Hauses. Er wurde am Mittwoch wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung festgenommen und soll auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck am Donnerstag (12.03.2026) einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Lübeck vorgeführt werden.

Aufgrund der laufenden Ermittlungen kann die Polizei in diesem Stadium des Verfahrens keine weiteren Informationen oder Angaben zum Motiv bekannt geben.

Anfragen zu dieser Pressemitteilung sind an die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck zu richten.

Dr. Jens Buscher – Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck

Ulli Fritz Gerlach – Pressesprecher der Polizeidirektion Lübeck

Quelle: Presseportal

nf24