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Lübeck-Moisling: Flucht nach Unfall mit Radfahrerin

Ein betrunkener Autofahrer ohne Fahrerlaubnis verursachte einen Unfall mit einer Radfahrerin und flüchtete, wurde aber später von der Polizei alkoholisiert angetroffen.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Abend des Donnerstags (30.04.2026) kollidierte ein Fahrer in der Geniner Straße, an der Ecke Hinter den Kirschkaten, in Lübeck St. Jürgen mit einer Radfahrerin. Sie erlitt leichte Verletzungen. Der Fahrer des Autos flüchtete, wurde jedoch später von der Polizei alkoholisiert angetroffen. Er hatte keine gültige Fahrerlaubnis und sein Fahrzeug war mit falschen Kennzeichen versehen und nicht zugelassen.

Um 22.30 Uhr fuhr eine Radfahrerin die Geniner Straße in Richtung Berliner Platz entlang. Als sie die Kreuzung zur Straße An den Kirschkaten überquerte, wurde sie von einem Autofahrer erfasst, der von der Straße Bei der Gasanstalt kam, die Geniner Straße entlangfuhr und dann in die Straße An den Kirschkaten abbog. Die 37-jährige Radfahrerin stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Autofahrer setzte seine Fahrt fort.

Basierend auf den Aussagen der Verletzten und der Zeugen vor Ort konnte das beschriebene Fahrzeug an einer nahegelegenen Wohnadresse in der Nähe des Unfallorts von der Polizei gefunden werden. Dort trafen die Polizeibeamten auf den unverletzten Autofahrer. Während der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass der 34-jährige Deutsche unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,69 Promille. Zudem stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Am VW Golf des Mannes waren zudem falsche Kennzeichen angebracht, die nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Der Golf selbst war nicht zugelassen.

Die Polizeibeamten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an und beschlagnahmten die falschen Kennzeichen am Fahrzeug.

Die Polizeistation Moisling ermittelt gegen den Mann wegen des Verdachts verschiedener Straftaten, insbesondere einer Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung, Fahrerflucht, Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und einer Straftat nach dem Pflichtversicherungsgesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle erfasst, wovon 9.931 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 8.645, wobei 7.470 männliche Verdächtige und 1.175 weibliche Verdächtige waren. 1.664 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 10.838, wobei 9.644 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 8.326, wobei 7.225 männliche Verdächtige und 1.101 weibliche Verdächtige waren. 1.795 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon entfallen 3.356 Unfälle auf Personenschäden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 292 Fällen, also 0,89%, vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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