Feuerwehr und Rettungsdienst trainierten den Ernstfall. Erfolgreicher Ablauf bestätigt gute Zusammenarbeit und optimale Einsatzvorbereitung.
Lübeck: Notfallübung am Flughafen bestätigt Sicherheit

Lübeck (ost)
„Crash on Airport, Flugzeug hat Reifenplatzer und kommt von der Start- und Landebahn ab, Feuer an den Tragflächen“. So lautete die Alarmierung für die rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst am Sonnabend, 16. März 2024, um 09:05 Uhr. Die Blaulichtfahrzeuge setzten sich in Bewegung zum Flughafen, um dort Hilfe zu leisten. Am Unfallort angekommen galt es, eine Vielzahl von verletzten Personen aus dem Gefahrenbereich zu retten, die Patienten anschließend medizinisch zu versorgen und sie fiktiv den umliegenden Kliniken zuzuführen. Zum Glück war dies nur eine Einsatzübung unter möglichst realistischen Bedingungen.
Eine Übung dieser Art sieht die Internationale Zivilluftfahrt Organisation (ICAO) und die Vorschriften der European Union Aviation Safety Agency (EASA) in regelmäßigen Abständen vor, damit die Betriebssicherheit für die Nutzer und Passagiere weiterhin gewährleistet ist. Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit zwischen dem Betreiber und Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Behörden im Rahmen der Gefahrenabwehr zu trainieren sowie bestehende Einsatzkonzepte und -pläne zu verifizieren.
„Im Rahmen dieser 90-minütigen Einsatzübung wurden neben den genauen Zu- und Anfahrten des Flughafens, auch die Zusammenarbeit zwischen Flughafenbetreiber, Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen sowie das das neue Konzept zur Abarbeitung eines sogenannten „Massenanfalls von Verletzten“ (MANV) auf die Umsetzung unter realitätsnahen Bedingungen erprobt und validiert“ so Johannes Wulf, Übungsleiter der Feuerwehr.
Flughafengeschäftsführer Prof. Jürgen Friedel bestätigt den erfolgreichen Ablauf der Übung und die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Beteiligten: „Ein professionelles Krisenmanagement ist eine der wichtigsten Grundlagen für die Sicherheit an Flughäfen. Intern konnten wir die Übung nutzen, unser Krisenmanagement zu prüfen und möglichen Optimierungsbedarf zu erkennen.“ Die Übung zeigt, dass die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Organisationen gut funktioniert hat und auch, dass gezielte, regelmäßige gemeinsame Übungen und Abstimmungen zur idealen Einsatzvorbereitung erforderlich sind. „Auch für unsere neuen Kollegen der Flughafen-Feuerwehr und für den internen Krisenstab hatte das Notfall-Training den gewünschten erfolgreichen Effekt“, so Friedel.
Kontakt:
Berufsfeuerwehr Lübeck
Öffentlichkeitsarbeit
Lars Walther
Bornhövedstraße 10
23554 Lübeck
Telefon: 0451- 4949-0
E-Mail: lars.walther@luebeck.de
http://www.feuerwehr-luebeck.de
Hier geht es zur Originalquelle
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1.753, was 2,12% der Gesamtunfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,46% aus, was 382 Unfällen entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 68.911, was 83,33% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








