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Lübeck: Öffentliche WC-Anlagen aufgebrochen

Unbekannte brachen Kassenautomaten in Lübeck auf. Geringe Beute, hoher Sachschaden. Verdächtiger festgenommen, Ermittlungen laufen.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Montag (09.02.2026) und am Dienstag (10.02.2026) haben einige unbekannte Personen an der Obertrave und in der Wallstraße in Lübeck Kassenautomaten von zwei öffentlichen WC-Anlagen aufgebrochen. Der Betrag, der gestohlen wurde, beläuft sich auf ein paar Euro, aber es entstand erheblicher Schaden. Nach einem Hinweis konnten Polizeibeamte des 1. Polizeireviers am frühen Dienstagmorgen einen verdächtigen Mann identifizieren. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des Versuchs des besonders schweren Falls des Diebstahls ermittelt.

Am Montagmorgen (09.02.2026) entdeckten die Beamten nach einem Hinweis zwei stark beschädigte Kassenautomaten an einer öffentlichen WC-Anlage in der Wallstraße in der Nähe des Holstentores. Die Täter haben mit großer Kraft auf die aus Edelstahl gefertigten Münzanlagen im Mauerwerk eingewirkt, konnten jedoch nur wenige Euro stehlen, da der Automat regelmäßig geleert wird. Außerdem bemerkten die Polizisten mehrere kleine Löcher in einer der massiven Toilettentüren. Der Schaden wird auf etwa 3000 Euro geschätzt.

Einen Tag später, am frühen Dienstagmorgen gegen 04.00 Uhr, sah ein Zeuge einen Mann an der Obertrave, der verdächtige Aktivitäten an der dortigen WC-Anlage zeigte. Da es auch klirrte, rief der Zeuge den Polizeinotruf an. Die alarmierten Beamten trafen kurz darauf vor der WC-Anlage auf einen 42-jährigen Mann (rumänische Staatsbürgerschaft). Ein Kassenautomat der WC-Anlage wies erhebliche Schäden und Hebelspuren auf, große Metallteile waren herausgebrochen. Direkt vor der Anlage lag ein Eisenstab.

Gegen den 42-jährigen Mann wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Versuchs des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. Ob die Tat mit den aufgebrochenen Kassenautomaten in der Wallstraße in Verbindung steht, wird jetzt Gegenstand der laufenden Ermittlungen sein.

Außerdem suchen die Ermittler des 1. Polizeireviers Zeugen, die in der Nacht zu Montag verdächtige Personen im Bereich der WC-Anlage in der Wallstraße bemerkt haben. Hinweise werden unter der zentralen Rufnummer 0452-1310 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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