Am Lübecker Hauptbahnhof wurde ein 30-jähriger Mann mit 160g Kokain und 8g Cannabis festgenommen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Lübeck: Personenkontrolle führt zu Betäubungsmittelfund

Lübeck (ost)
Am Donnerstagabend (13.08.2026) führte eine Personenkontrolle der Bundespolizei am Hauptbahnhof Lübeck zu einem Fund von Betäubungsmitteln. Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen und an die Einsatzkräfte der Polizeidirektion Lübeck übergeben. Die Bezirkskriminalinspektion der Polizeidirektion Lübeck hat nun Ermittlungen wegen des Verdachts des Betäubungsmittelhandels eingeleitet.
Um 18:45 Uhr überprüften zwei Beamte der Bundespolizeiinspektion Kiel einen 30-jährigen Mann in der Wandelhalle des Hauptbahnhofs Lübeck. Bei der Durchsuchung der Person und des mitgeführten Gepäcks fanden die Polizeibeamten Cannabis und eine Tüte mit Kokain.
Bei der Wägung der Betäubungsmittel stellte sich heraus, dass es sich um etwa 160g Kokain und ungefähr 8g Cannabis handelte. Die Polizei beschlagnahmte beides sowie zusätzlich das Handy des Verdächtigen.
Der 30-jährige Mann aus Rostock wurde vorläufig festgenommen und an die Einsatzkräfte der Polizeidirektion Lübeck übergeben, um weitere polizeiliche Maßnahmen zu ergreifen.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der 30-jährige Verdächtige (deutsche Staatsangehörigkeit) nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Die Bezirkskriminalinspektion Lübeck hat nun Ermittlungen wegen des Verdachts des Betäubungsmittelhandels aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, wovon 9.931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.645 Verdächtige, darunter 7.470 Männer und 1.175 Frauen. 1.664 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 10.838 Fälle gemeldet, von denen 9.644 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.326 Verdächtige, darunter 7.225 Männer und 1.101 Frauen. 1.795 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








