Am Montagabend kam es zu einer Auseinandersetzung in St. Gertrud. Zwei Männer wurden verletzt, die Täter sind flüchtig.
Lübeck: Polizei ermittelt nach gefährlicher Körperverletzung

Lübeck (ost)
+++Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck+++
Am Montagabend (10.02.2025) ereignete sich in St. Gertrud, einem Stadtteil von Lübeck, in einem Mehrfamilienhaus eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurden ein 63-jähriger und ein 31-jähriger Mann teilweise schwer verletzt. Die Polizei sucht nach den unbekannten Verdächtigen und ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Um 20:40 Uhr wurden mehrere Streifenwagen des 3. und 4. Polizeireviers in die Bülowstraße in Lübeck geschickt, da es dort zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen kommen sollte. Vor Ort trafen die Beamten auf drei Bewohner eines Mehrfamilienhauses, die teilweise schwere Verletzungen aufwiesen.
Nach ersten Erkenntnissen befanden sich drei Männer im Alter von 31, 36 und 63 Jahren in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses, als es an der Tür klingelte. Nachdem die Tür geöffnet wurde, drang unerwartet ein unbekannter Mann in die Wohnung ein und bedrängte die Bewohner körperlich. Es kam zu einer Auseinandersetzung, bei der der 63-jährige Mann eine Gesichtsverletzung erlitt und der 31-Jährige zwei Stichverletzungen im Bauch- und Schulterbereich durch ein unbekanntes Werkzeug davontrug.
Der Verdächtige flüchtete dann mit einem anderen unbekannten Mann in unbekannte Richtung. Eine sofortige Fahndung mit mehreren Streifenwagen in der Umgebung nach den Verdächtigen und dem Werkzeug blieb erfolglos. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Tatortarbeit und sicherte erste Spuren.
Der 31-Jährige wurde nach der Erstversorgung der Schnittwunden mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Das Kommissariat 11 der Bezirkskriminalinspektion in Lübeck hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen, die am Montagabend gegen 20:40 Uhr in der Bülowstraße Beobachtungen zum Geschehen oder den Verdächtigen gemacht haben, um Mithilfe bei der Aufklärung.
Ein Verdächtiger soll etwa 1,90 m groß sein und eine graue Cargohose sowie eine schwarze Daunenjacke getragen haben. Der zweite Verdächtige war ca. 1,70 m groß und hatte sein Gesicht mit einer Art Sturmhaube bedeckt.
Hinweise werden unter der Rufnummer 0451-131-0 oder per E-Mail unter K11.luebeck.BKI@polizei.landsh.de entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023. Davon waren 56 männliche Verdächtige und 6 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 67 männliche Verdächtige und 10 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 29 im Jahr 2022 und 28 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








