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Lübeck: Polizei- und Rettungsdiensteinsatz an Berufsschulzentrum

Mehrere Schüler klagen über gesprühte Substanz im Klassenraum, 3 Verletzte, Ermittlungen eingeleitet.

Foto: unsplash

Lübeck (ost)

Am Donnerstagmorgen (15.01.2026) gab es an einer Berufsschule in Lübeck St. Lorenz Nord einen großen Einsatz von Rettungsdienst und Polizei: Mehrere Schülerinnen und Schüler beklagten Kopfschmerzen und Übelkeit aufgrund einer in einem Klassenraum dort versprühten Substanz. Die Rettungskräfte behandelten etwa 20 Betroffene, wobei 3 Personen leichte Verletzungen erlitten. Die Polizei hat die Untersuchungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Um 11.00 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zum Berufsschulzentrum in der Georg-Kerschensteiner-Straße gerufen. Es wurde berichtet, dass in einem Klassenraum im 1. Stock eines Gebäudekomplexes eine nicht näher identifizierte gasähnliche Substanz versprüht wurde. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich etwa 20 erwachsene Schülerinnen und Schüler im Klassenraum. Die Schülerinnen und Schüler verließen den Raum von selbst, einige hatten Kopfschmerzen und Übelkeit.

Die Rettungskräfte kümmerten sich vor Ort um die Betroffenen, wobei drei von ihnen als leicht verletzt eingestuft wurden. Nach der medizinischen Untersuchung war keine weitere Behandlung erforderlich.

Die Feuerwehr Lübeck lüftete den betroffenen Klassenraum, sodass die Räumlichkeiten nun wieder sicher betreten werden können.

Die Polizei untersucht nun die genauen Hintergründe des Vorfalls: Teil der Ermittlungen ist die Aufklärung des Motivs und die Identifizierung der Person, die die gasähnliche Substanz im Klassenraum nach aktuellen Informationen versprüht hat. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ein.

Quelle: Presseportal

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