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Lübeck: Polizeieinsatz in Ahrensbök

Am Samstagabend kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit Schussverletzung. Die Polizei sucht dringend Zeugen, darunter den Fahrer eines weißen Kleintransporters.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

+++ Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck +++

Am Samstagabend (24.01.2026) ereignete sich in Ahrensbök aufgrund eines schwer verletzten Mannes ein größerer Polizeieinsatz. Die Abteilung 1 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck führt die weiteren Untersuchungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Verdachts des versuchten Totschlags. Im Rahmen der Untersuchungen suchen die Beamten weitere Zeugen, insbesondere den Fahrer eines weißen Lieferwagens, der das Geschehen möglicherweise genauer beobachtet hat.

Laut aktuellem Stand ereignete sich am Samstagabend (24.01.2026) in der Lübecker Straße in Ahrensbök eine körperliche Auseinandersetzung zwischen drei Männern. Das Ereignis fand auf offener Straße statt. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung erlitt der 33-jährige Geschädigte schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Die ärztliche Untersuchung ergab, dass es sich bei den festgestellten Verletzungen eindeutig um eine Schussverletzung handelt. Die Täter konnten im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen nicht mehr ausfindig gemacht werden. Informationen deuten darauf hin, dass sich die beiden Männer in einem dunklen Auto in Richtung Lübeck entfernten.

Weitere Untersuchungen ergaben, dass der Fahrer eines weißen Lieferwagens das Geschehen in der Lübecker Straße beobachtet haben soll. Während seiner Fahrt durch die Lübecker Straße in Richtung Lübeck soll er von dem dunklen Auto gestoppt worden sein. Die Ermittler der Mordkommission suchen nun den Fahrer des weißen Lieferwagens, der möglicherweise weitere Einzelheiten des Geschehens beobachtet hat.

Es wird weiterhin untersucht, ob das Geschehen möglicherweise einen direkten Bezug zum Rockermilieu hat. Die Untersuchungen dauern an.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Lübeck unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 entgegen.

Dr. Jens Buscher – Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck

Ulli Fritz Gerlach – Pressesprecher der Polizeidirektion Lübeck

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 im Jahr 2022 auf 66 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 auf 77, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 56 auf 67 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6 auf 10 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 29 im Jahr 2022 und 28 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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