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Lübeck: Polizeieinsatz in Hoisdorf

Vollstreckung eines Durchsuchungsbeschlusses nach Wohnungseinbruchsdiebstahl in Hoisdorf.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

12. Februar 2025 | Kreis Stormarn | 11.02.2025 – Hoisdorf

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg

Gestern (11. Februar 2025) wurde ein Durchsuchungsbeschluss im Birkenweg in Hoisdorf durchgeführt.

Am 02. Januar 2025 wurde ein Wohnungseinbruch gemeldet. Als die Bewohner aus ihrem Urlaub zurückkehrten, bemerkten sie, dass fast alles aus ihrer Wohnung verschwunden war. Die Ermittlungen führten zu einem Verdacht gegen einen 52-jährigen Mann. Das Amtsgericht Lübeck erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck einen Durchsuchungsbeschluss. Die Kriminalpolizei führte die Maßnahme gestern durch. Kurz vorher wurde der Mann von Spezialkräften der Polizeidirektion Ratzeburg festgenommen. Der Bereich um das Haus wurde abgesperrt, da es Hinweise auf eine scharfe Handgranate gab. Die Nachbarschaft wurde informiert und evakuiert. Die Absperrung diente dem Schutz der Bewohner und der Einsatzkräfte. Der Kampfmittelräumdienst fand eine echte, aber nicht scharfe Handgranate. Die Sperrung wurde um 13:30 Uhr aufgehoben. Es bestand zu keiner Zeit eine konkrete Gefahr. Die Wohnung wurde durchsucht und Beweismittel für den Einbruchdiebstahl sowie Betäubungsmittel wurden gefunden.

Der 52-jährige durfte nach Abschluss der Maßnahmen zurück in seine Wohnung.

Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck

Jacqueline Fischer, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg

Hinweis: Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 380 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb konstant bei 45, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 158 im Jahr 2022 auf 191 im Jahr 2023 stieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 10838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 9931 im Jahr 2022 auf 9644 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 8645 auf 8326 zurück. Unter den Verdächtigen waren 7470 Männer und 1175 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 7225 Männer und 1101 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1664 im Jahr 2022 auf 1795 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen registriert.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

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