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Lübeck: Polizeihund findet Tatverdächtigen

Polizeihund spürt Tatverdächtigen nach Trunkenheitsfahrt in Scharbeutz auf. Ermittlungen wegen mehrerer Delikte eingeleitet.

Foto: unsplash

Lübeck (ost)

Am Montagmittag (14.09.2026) sollte der Fahrer eines Volkswagen T-Roc im Hamburger Ring in Scharbeutz kontrolliert werden. Der Fahrer des Fahrzeugs entzog sich jedoch der Kontrolle. Die Polizeibeamten konnten später den Fahrer und den Beifahrer finden, wobei auch ein Diensthund zum Einsatz kam. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Widerstands gegen den mutmaßlichen Fahrer.

Beamte der Polizei wollten am Montag um 13.15 Uhr einen Volkswagen T-Roc mit zwei Insassen kontrollieren, der auf der B 76 in Richtung Luschendorf unterwegs war. Der Fahrer des Volkswagen ignorierte jedoch die Anhaltezeichen und entzog sich der Kontrolle.

Der T-Roc wurde auf dem Parkplatz eines Baumarktes im Hamburger Ring abgestellt, und die beiden Insassen gingen zu Fuß weg. Einsatzkräfte konnten einen der Männer in der Nähe finden. Zur Suche nach dem mutmaßlichen Fahrer des Volkswagen wurde ein Diensthund eingesetzt. Der Hund konnte eine Spur aufnehmen, und Polizeibeamte konnten den 34-jährigen Ostholsteiner in der Nähe der Straße Nelkenweg festnehmen.

Dem 34-Jährigen wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Dabei leistete der Verdächtige Widerstand und beleidigte sowie bedrohte die Einsatzkräfte.

Gegen den Ostholsteiner wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Widerstands, der Beleidigung und der Bedrohung ermittelt.

Svenja Pries

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle registriert, wovon 9931 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 8645, wovon 7470 männlich und 1175 weiblich waren. 1664 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 wurden 10838 Fälle registriert, wovon 9644 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 8326, wovon 7225 männlich und 1101 weiblich waren. 1795 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 1.230 Fälle, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 292 Fälle aus, was 0,89% der Gesamtzahl entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle (85,13%). Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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