Eine Radfahrerin verursachte einen Unfall in Lübeck, entfernte sich ohne Schadensregulierung. Polizei sucht Zeugen.
Lübeck: Radfahrerin nach Verkehrsunfallflucht gesucht

Lübeck (ost)
Schon am Samstag, dem 11. April 2026, verursachte eine Radlerin in der Friedenstraße in Lübeck einen Verkehrsunfall und beschädigte einen parkenden PKW. Nachdem sie die beschädigten Autoteile von der Straße entfernt hatte, fuhr sie mit ihrem Fahrrad in Richtung Innenstadt weg, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am frühen Samstagabend, gegen 18.15 Uhr, fuhr eine Radfahrerin die Friedenstraße in Lübeck von der Lohmühle kommend in Richtung Innenstadt. Zwischen den Kreuzungen Brolingstraße und Warendorpstraße stieß sie beim Vorbeifahren gegen den Außenspiegel eines am rechten Fahrbahnrand geparkten PKW und fiel hin. Danach sammelte die Frau herumliegende Teile des Außenspiegels auf und legte sie neben dem beschädigten Dacia ab. Dann setzte sie ihre Fahrt in Richtung Innenstadt fort, ohne sich weiter um den Schaden zu kümmern.
Anhand des verfügbaren Videomaterials kann die Verursacherin als etwa 30-jährige Frau beschrieben werden. Sie hat eine schlanke sportliche Statur und trägt ihre blonden Haare zu einem Dutt gebunden. Die Unfallbeteiligte trug eine auffällig gelbe Sweatshirt-Jacke mit Kapuze. Sie hatte eine schwarze Leggings, schwarze Stiefel und auf dem Rücken einen leicht gemusterten schwarzen Stoffrucksack. Die Radfahrerin war unterwegs mit einem älteren schwarzen Damenrad, an dem ein Fahrradkorb am Gepäckträger angebracht war.
Die Ermittler des 2. Polizeireviers Lübeck bitten die Radlerin, aber auch mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 0451/131-6245 oder per E-Mail unter luebeck.prev02@polizei.landsh.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








