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Lübeck: Richtiges Verhalten bei Wildunfällen

In Schönwalde häufige Wildunfälle. Polizei informiert über richtige Vorgehensweise: Polizei informieren, Unfallstelle sichern, aufmerksam fahren.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

In den letzten zwei Monaten gab es in Schönwalde vermehrt Wildunfälle. Den Polizeibeamten vor Ort ist aufgefallen, dass betroffene Verkehrsteilnehmer diese Unfälle oft spät melden. Aus diesem Grund möchte die Polizei das richtige Verhalten bei Wildunfällen erklären.

Vor allem im Herbst und Frühling ist mit vermehrtem Wildwechsel auf den Straßen zu rechnen, was zu Unfällen führen kann. Ein Wildunfall tritt auf, wenn es zu einer Kollision mit einem Haarwild ab der Größe eines Fuchses kommt.

Nach einem Unfall sollte zuerst die Polizei informiert werden. Selbst wenn das eigene Auto keinen Schaden hat und das Tier weggelaufen ist, könnte es verletzt sein und muss angemessen behandelt werden. Die Polizei kümmert sich um die Benachrichtigung einer jagdausübungsberechtigten Person, die sich um das Tier kümmert.

Wenn die Polizei nicht rechtzeitig benachrichtigt wird, kann keine Bescheinigung für die Versicherung bezüglich möglicher Schäden am Auto ausgestellt werden. Zudem kann eine verspätete Meldung eines Wildunfalls als Ordnungswidrigkeit oder Straftat gelten, wenn das Tier verletzt wurde oder später stirbt.

Nach einem Unfall sollte die Unfallstelle ordnungsgemäß mit Warnblinklicht, Warnweste und Warndreieck abgesichert werden, um andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig zu warnen.

Um Unfälle zu vermeiden, empfiehlt die Polizei, insbesondere in Waldgebieten mit angepasster Geschwindigkeit und erhöhter Aufmerksamkeit zu fahren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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