In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein 16-Jähriger mit einem Schraubendreher angegriffen. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
Lübeck: Schraubendreher-Angriff auf Jugendlichen in St. Gertrud, Polizei sucht Zeugen.

Lübeck (ost)
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (12.07.2026) ereignete sich in Lübeck St. Gertrud anscheinend ein physischer Angriff auf einen Jugendlichen. Die Polizei hat die Untersuchungen wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen.
Um etwa 01:00 Uhr hielt sich ein 16-jähriger Lübecker mit seinen Freunden am Spielplatz an der Tannenkoppel auf, als in der Umgebung Feuerwerk abgefeuert wurde. Kurz darauf lief ein unbekleideter Mann aggressiv auf ihn und seine Freunde zu. Die Freunde trennten sich daraufhin in verschiedene Richtungen.
Der Mann verfolgte den Jugendlichen, stellte ihn und schlug ihm mehrmals mit einem Schraubendreher auf den Oberschenkel. Der 16-Jährige erlitt leichte Verletzungen.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen.
Der unbekannte Verdächtige soll etwa 45 Jahre alt und 1,75 cm groß sein. Er soll wenig bis gar keine Kopfbehaarung haben. Außerdem soll er in der Nacht oben ohne und nur mit einer blauen Sporthose bekleidet gewesen sein.
Hinweise zum Tathergang oder einem möglichen Verdächtigen nimmt die Polizeistation Eichholz telefonisch unter 0451 131 7360 oder per E-Mail unter Eichholz.Pst@polizei.landsh.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 davon gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, davon 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








