Ein E-Scooter-Fahrer wurde nach Kollision mit Kleintransporter lebensgefährlich verletzt. Die Fahrbahn war bis in die Abendstunden gesperrt.
Lübeck: Schwerer Unfall mit E-Scooter-Fahrer

Lübeck (ost)
Am Mittwochnachmittag (22.04.2026) überquerte ein Fahrer eines Elektrorollers die Schwartauer Allee und kollidierte mit der Front eines herannahenden Kleintransporters, wodurch er lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen und die Straße blieb bis in die Abendstunden gesperrt.
Um 16.15 Uhr fuhr ein 29-jähriger Mann mit seinem E-Scooter die Schwartauer Allee von der Fackenburger Allee kommend in Richtung Schwartauer Landstraße. Dabei benutzte er den linken Radweg entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Es wird angenommen, dass er vor der Marquardstraße auf die Straße fuhr, um sie zu überqueren. Währenddessen näherte sich auf dem rechten Fahrstreifen ein VW Amarok in Richtung Fackenburger Allee.
Der 26-jährige Fahrer (deutsche Staatsangehörigkeit) konnte einen Zusammenstoß mit dem E-Scooter-Fahrer nicht vermeiden, der zu diesem Zeitpunkt auf den linken Fahrstreifen wechselte. Der 29-Jährige wurde durch die Kollision in die Luft geschleudert und blieb auf der Straße liegen. Er war bewusstlos und erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der Fahrer des Kleintransporters blieb unverletzt und setzte seine Fahrt fort.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde ein Gutachter zur Unfallstelle geschickt. Daher blieb die Straße in Richtung Schwartauer Landstraße bis 18.50 Uhr gesperrt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen verzeichnet, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








