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Lübeck-Travemünde: Autofahrer kollidiert, Fahrzeug auf Dach – Fahrer betrunken

Ein VW Golf kollidierte in Lübeck Travemünde, der Fahrer war alkoholisiert und verursachte einen Sachschaden von 20.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

In der Nacht vom Freitag (20.07.2024) auf Samstag ist in Lübeck Travemünde der Fahrer eines VW Golf nach rechts von der Straße abgekommen und gegen einen Begrenzungsstein geprallt. Durch die Kraft des Aufpralls drehte sich das Auto um und blieb auf dem Dach liegen. Während der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Fahrer Alkohol konsumiert hatte.

Nach dem aktuellen Stand der Dinge fuhr der 30-jährige Lübecker mit seinem weißen VW Golf um 00:35 Uhr die Kurgartenstraße in Richtung Kirchenstraße. Dort verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Straße ab und prallte gegen einen Begrenzungsstein. Durch den Aufprall drehte sich das Auto und kam auf dem Dach liegend auf einem weiteren Begrenzungsstein zum Stillstand. Der 30-jährige Fahrer und sein 26-jähriger Beifahrer konnten das Auto unverletzt verlassen.

Während der Unfallaufnahme stellten die alarmierten Polizeibeamten fest, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von über 0,7 Promille. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe, die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein und untersagte ihm vorübergehend das Fahren. Der 30-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Der stark beschädigte und nicht mehr fahrbereite Golf musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird vorläufig auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle erfasst, wovon 10.509 gelöst wurden. Es gab insgesamt 9.190 Verdächtige, darunter 7.938 Männer, 1.252 Frauen und 1.576 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, wobei 9.931 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 8.645, davon waren 7.470 männlich, 1.175 weiblich und 1.664 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11.693 10.944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10.509 9.931
Anzahl der Verdächtigen 9.190 8.645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.938 7.470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.252 1.175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.576 1.664

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtunfälle aus, was 1.753 Unfällen entspricht. 382 Unfälle, also 0,46%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 83,33%, waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle, was 67,34% entspricht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Bei den Verkehrsunfällen kamen 102 Menschen ums Leben, 1.947 wurden schwer verletzt und 12.627 erlitten leichte Verletzungen.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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