Ein Mann weigerte sich, den Zug zu verlassen, trat auf Beamte und verletzte einen Kollegen. Er wurde festgenommen und wegen mehrerer Vergehen angeklagt.
Lübeck-Travemünde: Bundespolizei – Mann leistet Widerstand im Bahnhof Lübeck

Lübeck (ost)
Am Samstagmorgen, dem 12.10.2024, ereignete sich in einem Zug, der aus Travemünde kam, ein Vorfall, bei dem ein Kollege leicht verletzt wurde.
Die Bundespolizei am Bahnhof Lübeck wurde gerufen, als eine alkoholisierte Frau und ein alkoholisierter Mann sich weigerten, sich zu legitimieren und den Zug zu verlassen, trotz Aufforderung des Zugpersonals. Die Frau verließ den Zug nach Aufforderung durch die Polizei, aber der Mann reagierte kaum auf die Beamten. Er weigerte sich ebenfalls, den Zug zu verlassen, und legte sich stattdessen über die Sitze. Als er erneut aufgefordert wurde, den Zug zu verlassen, wehrte sich der 27-jährige Mann massiv, hielt sich am Treppengeländer fest und begann, nach den Beamten zu treten. Dabei traf er einen Kollegen mehrmals am Schienbein und verletzte dessen Lippe während der Festnahme. Trotz Widerstand und Fesselung konnte er schließlich aus dem Zug gebracht werden. Der verletzte Beamte konnte weiterhin seinen Dienst verrichten. Bei der Durchsuchung auf der Wache am Lübecker Bahnhof wurden Ecstasytabletten gefunden. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der Mann von der Polizeistelle entlassen.
Er wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und unerlaubtem Besitz von Betäubungsmitteln zur Verantwortung gezogen werden müssen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein sind zwischen 2021 und 2022 leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2022 nur noch 10.944 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 10.509 auf 9.931 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 9.190 auf 8.645, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.938 auf 7.470 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1.252 auf 1.175 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.576 auf 1.664. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 70.510 aufgezeichnet.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt








