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Lübeck-Travemünde: Fahrradcodierung bei der Polizeistation Travemünde

Es besteht die Möglichkeit, Fahrräder und mehr zu codieren. Aktion am 29.08.2026, keine Anmeldung nötig. Kosten ab 10 Euro.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Interessierte haben die Möglichkeit, ihr Fahrrad, E-Bike, Kinderwagen oder Rollator bei der Polizei mit einem einheitlichen Code versehen zu lassen.

Die Aktion findet am Samstag, dem 29.08.2026, zwischen 09.00 und 12.00 Uhr bei der Polizeistation Travemünde statt.

Die Codierung wird von einem Spezialunternehmen durchgeführt und von der Polizei unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter www.fahrradcodierer.de.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Nicht nur Bewohner von Lübeck, sondern auch Interessierte aus der Umgebung sind herzlich willkommen.

Die Kosten für die Codierung betragen 18 Euro für ein Fahrrad, 28 Euro für ein E-Bike inklusive Akku und 10 Euro für einen Kinderwagen oder Rollator. Polizeibeamte stehen auch für Fragen zum Thema Diebstahlschutz zur Verfügung.

Selbst wenn ein Diebstahl trotz Codierung nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, wird die Tat für potenzielle Diebe weniger attraktiv. Gestohlene Fahrräder lassen sich schwerer verkaufen, da sie leichter identifiziert werden können.

Es wird grundsätzlich empfohlen, Fahrräder und E-Bikes an öffentlichen Orten immer ausreichend mit einem stabilen Schloss zu sichern. Dokumente wie Rechnungen mit der Rahmennummer sollten sorgfältig aufbewahrt werden, um den Besitz nachweisen zu können. Außerdem ist es ratsam, ein Foto des eigenen Fahrrads zu besitzen.

Weitere Informationen und Ratschläge finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2966 Fälle registriert, von denen 815 gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 693 Verdächtige, wobei 475 männlich und 218 weiblich waren. 137 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3254, wobei 935 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 814 fast gleich, wobei 542 männlich und 272 weiblich waren. 172 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.966 3.254
Anzahl der aufgeklärten Fälle 815 935
Anzahl der Verdächtigen 693 814
Anzahl der männlichen Verdächtigen 475 542
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 218 272
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 137 172

Quelle: Bundeskriminalamt

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