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Lübeck-Travemünde: Fahrzeugrennen endet mit Unfall

Ein finnischer Autofahrer verursacht auf der Bundesstraße 75 einen Totalschaden und wird verdächtigt, an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen teilgenommen zu haben.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am späten Donnerstagabend (05.03.2026) hat ein Fahrer aus Finnland die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Bundesstraße 75 in Richtung Travemünde nicht beachtet. Beim Abbiegen zum Skandinavienkai geriet das Auto von der Straße ab. Der Fahrer blieb unverletzt. Das Auto erlitt einen Totalschaden.

Um 23:30 Uhr bemerkten Polizeibeamte einen schwarzen BMW, der mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Bundesautobahn 226 in Richtung Travemünde fuhr. Die Beamten folgten dem Auto auf der Bundesstraße 75 in Richtung Travemünde, um eine Kontrolle durchzuführen. Der BMW-Fahrer fuhr weiterhin mit hoher Geschwindigkeit auf der Bundesstraße 75 bis zur Ausfahrt Skandinavienkai. Es wird geschätzt, dass er etwa 200 km/h schnell war.

Bei der Abfahrt kam er in der Rechtskurve aufgrund der hohen Geschwindigkeit von der Straße ab, überfuhr die Verkehrsinsel und prallte gegen die Leitplanke. Dort kam der BMW zum Stillstand.

Der 22-jährige Fahrer (Staatsangehörigkeit: finnisch) blieb unverletzt. Das Auto erlitt einen Totalschaden. Außerdem wurde die Leitplanke über eine Strecke von ungefähr 50 Metern aus der Verankerung gerissen und stark verbogen. Der Mann kümmerte sich eigenständig um die Entfernung des BMW. Der Gesamtschaden wird auf über 100.000EUR geschätzt.

Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein. Tests auf Alkohol- oder Drogenkonsum verliefen negativ.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen wurden 400 Unfälle (1,22%) verzeichnet. Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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