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Lübeck-Travemünde: Tödlicher Unfall am Bahnübergang in Lübeck, Lok erfasst Sicherungsposten schwer verletzt

Eine Lok erfasste einen Sicherungsposten am gesperrten Bahnübergang „Forstweg“, was zu schweren Verletzungen führte. Bundespolizei ermittelt die Ursache des Unfalls.

Foto: unsplash

Lübeck (ost)

Am 13.04.2023 ereignete sich in den Abendstunden in Lübeck ein Personenunfall am Bahnübergang „Forstweg“. Ein Sicherungsposten wurde schwer verletzt, als eine Lok vorbeifuhr.

Um 21:40 Uhr passierte eine Lok den gesperrten Bahnübergang „Forstweg“ auf der Strecke von Travemünde nach Lübeck-Dänischburg, der aufgrund von Bauarbeiten für den Personen- und Straßenverkehr gesperrt war. Ein Sicherungsposten, der für die Baustelle abgestellt war, wurde von der Lok erfasst und erlitt schwere Verletzungen. Der Lokführer leitete sofort eine Schnellbremsung ein und kam kurz darauf zum Stehen. Die Baustellenmitarbeiter alarmierten umgehend die Rettungskräfte sowie die Bundes- und Landespolizei. Nachdem die Rettungskräfte eintrafen, wurde der 55-jährige Sicherungsposten sofort versorgt, dann mit Verdacht auf Polytrauma ins Krankenhaus gebracht und notoperiert. Um Mitternacht konnte die Strecke wieder freigegeben werden. Aufgrund des Unfalls kam es zu Zugverspätungen und Totalausfällen im nachfolgenden Zugverkehr. Die genaue Ursache des Unfalls ist zunächst unbekannt und wird nun von der Bundespolizei untersucht.

Kontakt:

Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressestelle
André Fischer
Telefon: 0431/ 980 71 – 119
E-Mail: bpol.kiel.c-oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 382 Fällen (0,46%) vergleichsweise selten. Die meisten Unfälle, nämlich 83,33%, waren übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 67,34% der Unfälle innerorts, 28,42% außerorts (ohne Autobahnen) und 4,24% auf Autobahnen. Bei den Verkehrsunfällen kamen insgesamt 102 Menschen ums Leben, 1.947 wurden schwer verletzt und 12.627 leicht verletzt.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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