Eine Frau beschädigte ein Taxi und griff einen Fahrgast an, bevor sie mit einem lebenden Igel flüchtete. Polizei sucht dringend Zeugen.
Lübeck: Unbekannte Frau beschädigt Taxi und verletzt Fahrgast

Lübeck (ost)
Die Polizei in der Innenstadt von Lübeck ermittelt derzeit gegen eine unbekannte Frau, die verdächtigt wird, am frühen Sonntagmorgen (07.06.2026) in der Kanalstraße ein Taxi beschädigt und einen Fahrgast angegriffen zu haben. Es werden Hinweise gesucht, die zur Identifizierung der Frau beitragen können.
Nach den aktuellen Ermittlungen fuhr ein Taxi gegen 02:45 Uhr die Kanalstraße entlang, als eine bisher unbekannte Frau plötzlich vor das Fahrzeug trat und die Weiterfahrt blockierte. Nachdem die Fahrerin gehupt hatte, soll die Frau mehrmals auf die Motorhaube geschlagen und gegen einen Kotflügel getreten haben. Dabei entstand Sachschaden am Taxi.
Ein Fahrgast stieg aus dem Fahrzeug aus, um die Frau zur Rede zu stellen. Daraufhin soll die Unbekannte den Mann angegriffen und leicht verletzt haben. Danach entfernte sie sich zu Fuß in Richtung Hüxterdamm.
Trotz einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnten die Polizeibeamten die Frau nicht in der Nähe des Tatortes finden. Die Gesuchte wird auf etwa 40 Jahre alt geschätzt, laut Zeugen. Sie soll blonde Haare mit auffälligen Dreadlocks haben und war in einer Leinenhose und einem blauen Oberteil gekleidet. Auffällig war auch, dass sie einen lebenden Igel bei sich hatte, den sie anscheinend zuvor von der Straße aufgehoben hatte.
Das 1. Polizeirevier Lübeck hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung und Sachbeschädigung aufgenommen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zur Identität der beschriebenen Frau haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0451-131 6145 oder per E-Mail an ED.Luebeck.prev01@polizei.landsh.de bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen, wovon 29 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen, von denen 28 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten gemeldeten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








