Ein Passant meldete eine Auseinandersetzung zwischen vier Personen, ein Mann wurde leicht verletzt und ein Tatverdächtiger festgenommen.
Lübeck: Verdächtiger Raub am Bismarck-Denkmal

Lübeck (ost)
Am Montagnachmittag (08.06.2026) informierte ein Passant die Polizei über eine Auseinandersetzung zwischen vier Personen in der Nähe des Bismarck-Denkmals in St. Lorenz. Die Polizisten vor Ort fanden Hinweise auf einen möglichen Raubüberfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.
Um 17.24 Uhr am Montag beobachtete ein Passant in der Nähe des Bismarck-Denkmals vier Personen, die in einen Streit gerieten, und alarmierte die Polizei.
Als die Polizisten des 1. und 2. Polizeireviers eintrafen, saß ein 33-jähriger Mann mit leichten Verletzungen auf den Stufen des Denkmals. Ein 28-jähriger Mann wurde von einem 32-jährigen Eritreer zu Boden gedrückt. Die Beamten konnten die beiden voneinander trennen und befragten sie einzeln.
Ersten Informationen zufolge versuchten der Eritreer und ein weiterer Unbekannter, den 33-Jährigen zu berauben. Als sein 28-jähriger Freund eingriff, wurde er vom Eritreer zu Boden geworfen. Der unbekannte Täter schlug außerdem mit einem Fahrradschloss auf den 33-jährigen Lübecker ein, bevor er floh.
Der 33-Jährige wurde leicht verletzt, benötigte jedoch keine ärztliche Behandlung.
Der verdächtige Eritreer wurde erkennungsdienstlich behandelt und eine Blutprobe entnommen, bevor er ins Polizeigewahrsam gebracht wurde.
Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Raub aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Räuberieraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 Fällen die meisten Raubüberfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen, von denen 28 nicht deutsch waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








