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Lübeck: Verkehrsunfall am Lohmühlen-Kreisverkehr

Ein Fahrradfahrer wurde schwer verletzt, als er mit einem Jeep kollidierte. Die genaue Unfallursache wird noch ermittelt.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Mittwochnachmittag (30.10.2024) gab es am Kreisverkehr „Bei der Lohmühle“ einen Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Radfahrer. Beim Verlassen des Kreisverkehrs in Richtung Friedenstraße kam es zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer. Der Radfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Um 16:00 Uhr war eine Streifenwagenbesatzung des 2. Polizeireviers Lübeck in unmittelbarer Nähe des Lohmühlen-Kreisverkehrs und wurde auf einen dortigen Verkehrsunfall aufmerksam.

Die Beamten waren schnell vor Ort und fanden einen Radfahrer am Boden liegend an der Einmündung zur Friedenstraße vor. Neben verschiedenen Ersthelfern war auch ein Fahrer mit seinem am Unfall beteiligten Jeep am Unfallort.

Aufgrund der schweren Verletzungen des 51-jährigen Radfahrers wurden sofort weitere Rettungskräfte zum Unfallort geschickt, die dann die medizinische Versorgung übernahmen.

Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr der 51-jährige Lübecker auf der Radverkehrsanlage des Kreisverkehrs aus Richtung Stadium kommend in Richtung Fackenburger Allee, als er an der Einmündung zur Friedenstraße mit dem abbiegenden Jeep kollidierte.

Der Fahrer des Jeeps, ein 32-jähriger Mann, blieb unverletzt. An seinem Auto und dem Fahrrad entstand erheblicher Sachschaden.

Der Radfahrer musste schwer verletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden, um dort weiter medizinisch versorgt zu werden.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern noch an und werden vom 2. Polizeirevier Lübeck durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% der Gesamtzahl ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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