Ein 56-jähriger Fahrer prallt gegen Ampelmast, schwer verletzt. Ermittlungen zur Unfallursache laufen.
Lübeck: Verkehrsunfall in St. Jürgen

Lübeck (ost)
Früh am Donnerstagmorgen (27.06.2024) wurde ein 56-jähriger Lübecker bei einem Verkehrsunfall in Lübeck St. Jürgen schwer verletzt. Es wird angenommen, dass er mit seinem Auto von der Bundesstraße 207 abgekommen ist und gegen den Mast einer Ampelanlage geprallt ist. Die genaue Ursache des Unfalls wird derzeit ermittelt.
Zum Zeitpunkt des Unfalls fuhr der 56-Jährige gegen 05:20 Uhr auf der Bundesstraße 207 in Richtung des Lübecker Hochschulstadtteils. Kurz vor der Einmündung der Carl-Gauß-Straße geriet der Lübecker von der Fahrbahn ab und kollidierte ungebremst mit einem Ampelmast der Lichtzeichenanlage vor der Einmündung. Das Fahrzeug kam dann quer auf der Fahrbahn zum Stillstand.
Mutige Ersthelfer konnten den Fahrer aus dem stark beschädigten Auto retten. Der schwer verletzte Lübecker wurde dann mit einem Notarzt ins Krankenhaus gebracht. Der stark beschädigte Citroen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich auf etwa 5000 Euro.
Aufgrund der Wucht des Aufpralls gegen den Ampelmast fiel die komplette Beleuchtungseinheit für Linksabbieger von der Ampel auf die Fahrbahn, wodurch die gesamte Lichtzeichenanlage im Kreuzungsbereich derzeit außer Betrieb ist. Eine Reparatur ist geplant. Bis dahin wurde die Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich von 70 km/h auf 50 km/h gesenkt.
Ein Spezialunternehmen reinigte die Fahrbahn an der Unfallstelle aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe und Öle. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Gegen 07:30 Uhr war die Straße wieder frei.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Es wird auch geprüft, ob eine nicht angepasste Geschwindigkeit eine Rolle gespielt hat.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,46% (382 Unfälle) vergleichsweise selten. Die meisten Unfälle, nämlich 83,33%, waren Übrige Sachschadensunfälle (68.911). Innerorts ereigneten sich 67,34% der Unfälle (55.688), außerorts (ohne Autobahnen) 28,42% (23.501) und auf Autobahnen 4,24% (3.508). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








