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Lübeck: Verkehrsunfall in Timmendorfer Strand

Stark betrunken verursachte eine 28-jährige Ostholsteinerin einen Unfall, bei dem über 10.000 Euro Schaden entstand.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Ein vorläufiges Ergebnis von 2,7 Promille: Das Testgerät zeigte den Polizeibeamten bei einem Verkehrsunfall in Timmendorfer Strand am Samstagabend (10.01.2026) diesen hohen Alkoholwert. Zeugen bemerkten die stark alkoholisierte Frau, weil sie am Timmendorfer Platz entgegen der Einbahnstraße mit ihrem Nissan fuhr und dort gegen einen geparkten Audi stieß. An der Unfallstelle musste sie nicht nur ihren Autoschlüssel, sondern auch gleich ihren Führerschein abgeben.

Um 20:25 Uhr fuhr die 28-jährige Ostholsteinerin (Staatsangehörigkeit: Polnisch) mit ihrem Nissan Qashqai entgegen der Einbahnstraße auf dem Timmendorfer Platz in Richtung des Saunarings. Vor dem alten Rathaus kollidierte sie mit einem am rechten Fahrbahnrand in Richtung Bergstraße geparkten Audi SQ 5. Zeugen beobachteten den Vorfall und informierten die Polizei.

Die alarmierten Polizeibeamten stellten fest, dass die Ostholsteinerin unsicher stand und stark nach Alkohol roch. Der folgende Atemalkoholtest brachte Klarheit: Das Testgerät zeigte einen vorläufigen Wert von 2,7 Promille. Im Rahmen der Ermittlungen beschlagnahmten die Beamten den Führerschein und den Autoschlüssel der Frau und untersagten ihr vorübergehend die Nutzung von fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen.

Es stellte sich zudem heraus, dass die Ostholsteinerin bereits um 20:20 Uhr ungebremst über die Schneedecke in der Straße Steenkamp gegen eine Mauer eines dortigen Grundstücks fuhr. Anstatt anzuhalten, entfernte sich die Frau mit ihrem Nissan und setzte ihre Fahrt fort.

Die entstandenen Schäden am Nissan und am Audi auf dem Timmendorfer Platz sowie an der Grundstücksmauer in der Straße Steenkamp belaufen sich auf über 10.000 Euro.

Die Polizei in Timmendorfer Strand ermittelt nun gegen die 28-jährige Frau wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verdachts der Fahrerflucht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 10.838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 9.931 auf 9.644 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 8.645 auf 8.326, wobei 7.470 männliche Verdächtige und 1.175 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 1.664 auf 1.795. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland registriert – 73.917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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