Ein Mann stürzte am 19.04.2026 vom Brückengeländer im Bahnbereich und verletzte sich schwer. Der Zugverkehr wurde daraufhin eingestellt.
Man stürzt von Bahnbrücke in Kiel

Kiel (ost)
Am Abend des 19.04.2026 fiel ein Mann vom Brückengeländer im Bahnbereich beim Gewerbegebiet Stormarnstraße/Straße “Zum Brook” und zog sich schwere Verletzungen zu. Der Zugverkehr wurde gestoppt.
Um 19:30 Uhr am 19.04.2026 erfuhr die Bundespolizeiinspektion Kiel von einer Person, die im Bahnbereich beim Gewerbegebiet Stormarnstraße/Straße “Zum Brook” von einer Brücke in den Bahnbereich gestürzt war. Die Bahn stoppte den Verkehr am Bahnhof Kiel. Eine Streife der Bundespolizeiinspektion begab sich sofort zum Ort des Geschehens und fand dort einen Mann neben den Gleisen liegen. Der obdachlose 43-jährige Deutsche klagte über Schmerzen im linken Unterschenkel und gab an, dass er wahrscheinlich gebrochen sei. Er konnte nicht aufstehen.
Notarzt, Sanitäter und Feuerwehr wurden gerufen, um den Verletzten zu retten. Leider weigerte er sich zunächst, behandelt zu werden, und verhielt sich unkooperativ und aggressiv gegenüber den Helfern. Auch die Angaben zum Unfallhergang waren verwirrend und widersprüchlich.
Der Mann wurde dann vom Gleisbereich zum Rettungswagen gebracht. Der Zugverkehr konnte um 19:50 Uhr wieder aufgenommen werden.
Im Rettungswagen blieb er unkooperativ, so dass eine polizeiliche Begleitung zum Krankenhaus erforderlich war.
Nach der Versorgung vor Ort und der eindringlichen Warnung, dass eine Nichtbehandlung des gebrochenen Unterschenkels lebensgefährlich sein könnte, beruhigte sich der 43-Jährige und die polizeilichen Maßnahmen wurden um 21:00 Uhr beendet.
André Fischer – Pressestelle Bundespolizeiinspektion Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 2.829 innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (ohne Autobahnen) (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








