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Marne: Rosenmontagsumzug mit geringen Zwischenfällen

Der jährliche Rosenmontagsumzug in Marne verlief friedlich und störungsfrei. Die Polizei registrierte nur wenige Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, insgesamt weniger als im Vorjahr.

Foto: unsplash

Marne (ost)

Am gestrigen Tag fand in Marne der alljährliche Rosenmontagsumzug statt. Schätzungen zufolge nahmen zwischen 12.000 und 15.000 Menschen an dem Umzug und den anschließenden Veranstaltungen teil. Der anhaltende Schneefall führte vermutlich zu einem Rückgang der Besucherzahlen im Vergleich zu den Vorjahren.

Der Umzug am Nachmittag verlief reibungslos und friedlich. In den Abend- und Nachtstunden wurden von der Polizei nur wenige Straftaten und Ordnungswidrigkeiten registriert. Insgesamt wurden drei Strafverfahren eingeleitet, zwei wegen Körperverletzungen und eines wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zudem wurden zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Fahrens unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gefertigt.

Während des Einsatzes wurden sechs Platzverweise durch die Polizei ausgesprochen. Einer der Betroffenen wurde in Polizeigewahrsam genommen, da er den Anweisungen der Beamten nicht folgte.

Insgesamt lag die Anzahl der polizeilichen Maßnahmen deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Das lässt auf eine ebenso friedliche Veranstaltung im Jahr 2027 hoffen!

Merle Neufeld

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle erfasst, wovon 9931 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 8645, davon waren 7470 männlich und 1175 weiblich. 1664 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 10838, wobei 9644 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 8326, davon waren 7225 männlich und 1101 weiblich. 1795 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 erfassten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

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