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Marne: Verkehrsunfall bei Kronprinzenkoog

Ein alkoholisierter Autofahrer verunfallt am Kreisverkehr, kollidiert mit Verkehrsschildern und erleidet schwere Verletzungen. Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Alkoholkonsum.

Foto: Depositphotos

Kronprinzenkoog (ost)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich bei Kronprinzenkoog ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 30-jähriger Fahrer verlor die Kontrolle über sein Auto auf der Nordseestraße, kollidierte mit zwei Verkehrsschildern und kam nach einem Überschlag auf einem Feld zum Stillstand. Der Mann erlitt schwere Verletzungen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund von Alkoholkonsum.

Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr der 30-jährige deutsche Mann aus dem Kreis Dithmarschen gegen 01:00 Uhr mit einem VW auf der Nordseestraße, der Landesstraße 142, von Marne kommend in Richtung Friedrichskoog. Im Bereich des Kreisverkehrs bei Kronprinzenkoog übersah er offenbar die Verkehrsführung, kollidierte zunächst mit einem Verkehrsschild, überfuhr dann den Kreisverkehr und prallte gegen ein weiteres Verkehrsschild. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug und kam auf einem angrenzenden Feld auf dem Dach zum Liegen.

Die Freiwilligen Feuerwehren Marne und Kronprinzenkoog befreiten den Fahrer aus dem Auto. Der Mann wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Laut einer Notärztin bestand keine Lebensgefahr.

Bei der Unfallaufnahme stellten Polizeibeamte Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest konnte vor Ort nicht durchgeführt werden. Ein Arzt entnahm dem Fahrer daher im Krankenhaus eine Blutprobe, um eine mögliche Alkoholisierung festzustellen. Der VW erlitt erheblichen Sachschaden. Die Polizei in Marne führt die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund von Alkoholkonsum.

Björn Gustke

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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