Ein betrunkener Autofahrer verursachte in Meldorf einen Unfall, entfernte sich dann vom Unfallort. Polizei fand ihn zu Hause mit 3,32 Promille und leitete ein Strafverfahren ein.
Meldorf: Alkoholisierter Fahrer verursacht Verkehrsunfall

Meldorf (ost)
In der letzten Nacht kollidierte ein 59-jähriger Autofahrer in Meldorf mit einem am Straßenrand geparkten PKW. Als der andere Fahrer Alkoholgeruch bemerkte, verließ er die Unfallstelle.
Der 59-jährige Meldorfer war um 23:10 Uhr mit seinem Volvo im Lütjenmarschweg in Richtung Marschweg unterwegs, als er den geparkten Volvo eines 30-Jährigen streifte. Zuerst hielt er an, um den Schaden zu begutachten und die Personalien auszutauschen. Während des Gesprächs bemerkte der 30-Jährige den Alkoholgeruch.
Daraufhin setzte sich der 59-Jährige wieder ans Steuer und fuhr nach Hause. Dort trafen ihn kurz darauf Polizeibeamte der Meldorfer Polizei an. Ein Atemalkoholtest ergab 3,32 Promille.
Die Polizisten nahmen seinen Führerschein weg und brachten ihn zur Polizeistation Meldorf. Dort wurden ihm zwei Blutproben entnommen. Durch die zweite Blutprobe kann festgestellt werden, ob der Mann nach dem Unfall noch mehr Alkohol konsumiert hat. Ihm droht nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
Björn Gustke
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle erfasst, wovon 9.931 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 8.645, wobei 7.470 männliche Verdächtige und 1.175 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 1.664 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 10.838 Fälle registriert, von denen 9.644 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 8.326, wobei 7.225 männliche Verdächtige und 1.101 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 1.795. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 1.230, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 292 Fälle aus, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 27.916, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 2.829 Unfälle, was 8,63% entspricht. Außerorts (ohne Autobahnen) waren es 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








