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Meldorf: Massenschlägerei bei Musikveranstaltung in Nordermeldorf

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es zu einer Auseinandersetzung mit zahlreichen Beteiligten. Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Angriff auf Beamte.

Foto: Depositphotos

Nordermeldorf (ost)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich in Nordermeldorf im Rahmen einer öffentlichen Musikveranstaltung eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Die Polizeistation Meldorf hat die Untersuchungen aufgenommen.

Um 03:20 Uhr kam es in der Nähe der Veranstaltung, im Bereich des Dritten Querwegs, zu einer Auseinandersetzung zwischen 20 bis 30 Personen, aus der mehrere Fälle von Körperverletzung resultierten. Der Sicherheitsdienst wurde auf die Situation aufmerksam.

Die Polizeikräfte, die sich in der Nähe befanden, griffen sofort ein. Mit Hilfe von fünf weiteren Streifenwagenbesatzungen konnte die Situation beruhigt und die Auseinandersetzung beendet werden. Einige der Beteiligten entfernten sich währenddessen vom Ort des Geschehens. Mehrere Personen erlitten leichte Verletzungen in Verbindung mit dem Vorfall.

Die eingesetzten Beamten identifizierten sieben beteiligte Personen im Alter von 16 bis 27 Jahren, die aus den Regionen Dithmarschen und Steinburg stammen und verschiedene Staatsangehörigkeiten haben.

Während der polizeilichen Maßnahmen kam es auch zu einem Angriff auf zwei Polizisten. Beide blieben unverletzt.

Die Polizei ermittelt nun wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

Personen, die Informationen über den Vorfall oder weitere Beteiligte haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Meldorf unter 04832 20350 zu melden.

Anna Rossol

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. Von den Verdächtigen waren 29 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb konstant bei 28. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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