Mehrere Täter versuchten in Meldorf in ein Juweliergeschäft einzubrechen. Zwei sitzen nun in Untersuchungshaft.
Meldorf: Untersuchungshaft nach versuchtem Einbruch

Meldorf (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Itzehoe und des Polizeipräsidiums Itzehoe
In der Nacht von Samstag auf Sonntag versuchten mehrere Personen, in ein Juweliergeschäft in Meldorf einzudringen. Polizeibeamte konnten sie kurz darauf aufhalten und festnehmen. Zwei Verdächtige befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Mehrere Männer versuchten um 01:02 Uhr, die Fensterscheibe eines Juweliers in der Spreetallee zu zertrümmern. Der Versuch scheiterte, sodass sie keine Schmuckstücke stehlen konnten. Allerdings lösten sie dabei den Alarm aus.
Augenzeugen beobachteten die Männer bei ihrer Flucht vom Tatort. Die Einsatzkräfte des Heider Polizeireviers begannen sofort mit der Fahndung und stoppten kurze Zeit später das Fluchtfahrzeug in der Meldorfer Straße in Heide.
Die Polizisten nahmen die vier Insassen des Fahrzeugs vorläufig fest. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 27 und 22 Jahren, einen 19-jährigen jungen Erwachsenen und einen 17-jährigen Jugendlichen.
Der 19- und der 17-Jährige sind der Polizei bereits bekannt und stehen unter dem Verdacht, auch für weitere Einbrüche in Heide verantwortlich zu sein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe ordnete ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Itzehoe am Montag die Untersuchungshaft wegen Wiederholungsgefahr gegen die beiden an.
Die beiden älteren Verdächtigen wurden nach einer Identifizierungsbehandlung wieder freigelassen. Die Kriminalpolizei Heide ermittelt in einem Strafverfahren wegen versuchten Bandendiebstahls.
Peter Müller-Rakow, Staatsanwaltschaft Itzehoe
Björn Gustke, Polizeidirektion Itzehoe
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wovon 400 gelöst wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 335 Männer, 45 Frauen und 158 Nichtdeutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 3271, wovon 520 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 427, darunter 382 Männer, 45 Frauen und 191 Nichtdeutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt








