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Mettenhof: Diebstahl aus Baumärkten in Kiel

Vorläufige Festnahme nach versuchtem Diebstahl von Arbeitsmaschinen und Werkzeugen. Tatverdächtige flüchteten, wurden auf Bundesstraße 76 festgenommen.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Am Samstag, den 21.02.2026, ereignete sich ein versuchter Diebstahl von Arbeitsmaschinen in einem Baumarkt. Die Diebe machten sich aus dem Staub. Die Polizei nahm die Verdächtigen vorläufig in ihrem Auto auf der Bundesstraße 76 in Kiel fest. Bei einer nachfolgenden Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten verschiedene gestohlene Gegenstände aus anderen Verbrechen.

Zur Mittagszeit informierte ein Angestellter eines Baumarktes in der Gutenbergstraße die Polizei über den versuchten Diebstahl von Arbeitsmaschinen und anderen Werkzeugen. Die beiden Täter waren mit einem Fahrzeug mit polnischem Kennzeichen geflohen. Dieses Fahrzeug war bereits am 06.02.2026 nach einem Diebstahl im Baumarkt vom Tatort geflohen und stand in Verbindung mit der Tat.

Um 13:45 Uhr entdeckten die Einsatzkräfte das Fahrzeug auf der Bundesstraße 76 in Kiel. Nachdem die beiden männlichen Verdächtigen kontrolliert wurden, durchsuchten Polizeibeamte mit einem richterlichen Beschluss eine Wohnung im Kieler Stadtteil Mettenhof. Dort beschlagnahmten sie Diebesgut im niedrigen fünfstelligen Bereich.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden der 38-jährige Deutsche und der 44-jährige Armenier in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Kiel freigelassen. Sie werden sich zu einem späteren Zeitpunkt für ihre Taten verantworten müssen. Die Ermittlungen werden vom 3. Polizeirevier Kiel geleitet.

Eva Rechtien, Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen, wobei 29 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen beteiligt waren, wobei 28 nicht-deutsche Verdächtige identifiziert wurden. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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