Ein Mann wurde beim Einbruch erwischt und nach Flucht von der Polizei festgenommen.
Mölln: Einbruch Tatverdächtiger festgenommen

Ratzeburg (ost)
21.07.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 18.07.2026 – Mölln
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg
Nachdem am Samstagabend ein Mann, der verdächtigt wurde, eingebrochen zu haben, von einem Bewohner eines Einfamilienhauses überrascht wurde und zunächst geflohen sein soll, gelang es einer Streifenwagenbesatzung aus Mölln, den Verdächtigen im Zuge der Fahndung festzunehmen.
Um etwa 17.30 Uhr soll am 18.07.2026 eine männliche Person gewaltsam über die Terrassentür in die Räumlichkeiten eines Einfamilienhauses in der Brauerstraße in Mölln eingedrungen sein. Aufgrund des Lärms wurde ein Bewohner auf die Vorkommnisse aufmerksam und soll im Haus auf den Verdächtigen gestoßen sein. Daraufhin soll dieser sofort zu Fuß geflohen sein.
Anhand der detaillierten Beschreibung des Täters nahmen die Einsatzkräfte im Rahmen der unverzüglich eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen in der näheren Umgebung einen 44-jährigen deutschen Mann vorläufig fest. Die Einsatzkräfte brachten den Kieler zunächst in Polizeigewahrsam. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde er dann dem Amtsgericht vorgeführt. Dort erließ ein Richter Haftbefehl, wodurch der Verdächtige inhaftiert wurde. Er wird sich in einem Ermittlungsverfahren für seine Taten verantworten müssen.
Martin Peterlein, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Sandra Kilian, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 anstieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb konstant bei 45, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 158 auf 191 anstieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt








