Möllner Polizeibeamte haben gestern Nachmittag einen 61-Jährigen Fahrraddieb vorläufig festgenommen. Der Tatverdächtige wurde dabei mit dem gestohlenen Carbon Rennrad auf der Hauptstraße angetroffen.
Mölln: Fahrraddieb auf frischer Tat gestellt

Ratzeburg (ost)
09.04.2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 08.04.2026 – Mölln
Gestern Nachmittag (08.04.2026) wurde ein 61-jähriger Fahrraddieb von Polizeibeamten in Mölln auf frischer Tat festgenommen, gegen 15.25 Uhr in der Hauptstraße.
Es wird angenommen, dass der 61-jährige Möllner gegen 15.15 Uhr vor einer Bäckereifiliale in der Straße Bauhof ein ungesichertes Carbon Rennrad gestohlen hat und damit davongefahren ist. Bei der Fahndung wurde der Verdächtige mit dem Rad in der Hauptstraße erwischt, während einige Anbauteile bereits in seinem Rucksack waren.
Das gestohlene Rennrad und die Anbauteile wurden an die rechtmäßige Besitzerin aus Trittau zurückgegeben.
Der Möllner wird nun wegen Diebstahls angeklagt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Fahrraddiebstahlraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.989 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 10.044 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 901 im Jahr 2022 auf 991 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 717 im Jahr 2022 auf 785 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 642 Männer, 75 Frauen und 226 Nicht-Deutsche im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 707 Männer, 78 Frauen und 331 Nicht-Deutsche waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62.036 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.989 | 10.044 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 901 | 991 |
| Anzahl der Verdächtigen | 717 | 785 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 642 | 707 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 75 | 78 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 226 | 331 |
Quelle: Bundeskriminalamt








