Eine 29-jährige Elmshornerin verursachte Gefährdung des Gegenverkehrs mit über 2 Promille Alkohol im Blut.
Moorrege: Trunkenheitsfahrt in Appen

Appen (ost)
Am Sonntag (15.12.2024) gegen 18.16 Uhr ereignete sich in der Hauptstraße in Appen eine Trunkenheitsfahrt. Es gab Berichten zufolge auch Gefährdungen des fließenden Verkehrs.
Zu dieser Zeit fuhr eine 29-jährige Frau aus Elmshorn mit ihrem weißen Pkw-Kia-Sportage mit Pinneberger Kennzeichen in Richtung Moorrege auf der Hauptstraße in Appen. Es wird behauptet, dass die Frau mehrmals extrem in die Gegenfahrbahn geraten ist. Entgegenkommende Fahrzeuge mussten angeblich stark abbremsen, um den Fahrmanövern der Elmshornerin auszuweichen und Unfälle zu vermeiden.
Bei der Kontrolle stellte eine Streife des Polizeireviers Wedel fest, dass die Frau stark alkoholisiert war. Ein vorläufiger Atemalkoholwert von über 2 Promille wurde gemessen. Die Beamten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an und nahmen den Führerschein der Frau in Besitz. Sie wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Trunkenheit am Steuer strafrechtlich verfolgt.
Die Ermittler des Polizeireviers Wedel suchen nun nach Zeugen, die auf die Fahrweise der Frau reagieren mussten, indem sie bremsten oder auswichen. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04103-5018-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 9.931 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 8.645, wovon 7.470 männlich waren und 1.175 weiblich. 1.664 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 10.838 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 9.644 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 8.326, wovon 7.225 männlich waren und 1.101 weiblich. 1.795 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtanzahl entspricht. 292 Unfälle, also 0,89%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 27.916, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 85,13% entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








