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Morsum: Polizeieinsätze am Hindenburgdamm

Personen und Radfahrer gefährden Bahnverkehr, Warnschilder angebracht

Ein Bundespolizist präsentiert eins der angebrachten Banner am Hindenburgdamm. Foto Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Hindenburgdamm (ost)

Es gibt regelmäßig Einsätze der Bundespolizei auf dem Hindenburgdamm zwischen den Bahnhöfen Klanxbüll und Morsum. Nicht nur hat eine französische Familie in der Vergangenheit ihre Fahrräder über ein Gatter gehoben, weil ihr Navi dies als Weg nach Sylt anzeigte, sondern es werden auch immer wieder „Trainspotter“ auf dem 11 km langen Damm entdeckt. Ebenso musste eine Bundespolizeistreife ein Picknick an den Gleisen beenden und Bernsteinsammler vom Bahndamm wegbringen.

Wenn der Lokführer Personen auf dem Hindenburgdamm sieht und eine mögliche Gefahr für die Personen oder den Bahnverkehr annimmt, informiert er die Bundespolizei, die für die Sicherheit auf dem Bahngelände verantwortlich ist.

In den meisten Fällen wird sofort eine Polizeistreife geschickt und die Bahnstrecke in diesem Bereich gesperrt oder zumindest ein Langsamfahrbefehl für die Züge ausgegeben. Dies führt in der Regel zu Zugverspätungen. Neben dem strafrechtlichen Aspekt können dem Verursacher auch die Kosten für die Zugausfälle in Rechnung gestellt werden.

Da auf beiden Seiten (Festland und Sylt) Gatter angebracht sind, die nur von autorisierten Personen wie Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst geöffnet werden können, wurden dort nun in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn große Banner angebracht (siehe Bilder), die auf das Verbot des Betretens des Bahndamms hinweisen.

„Der Hindenburgdamm ist kein öffentlicher Rad- oder Fußweg!“ warnt Hanspeter Schwartz, Pressesprecher der Flensburger Bundespolizei.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,46% und 382 Unfällen eher selten. Die meisten Unfälle, nämlich 83,33%, waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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