Zwei Personen wurden bei einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Motorrad schwer verletzt. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 40.000 Euro.
Motorradunfall in Lübeck, Fahrer und Beifahrerin schwer verletzt

Lübeck (ost)
Am späten Samstagabend (07.09.2024) ereignete sich in der Falkenstraße in Lübeck ein schwerwiegender Unfall. Ein abbiegendes Auto kollidierte mit einem entgegenkommenden Motorrad. Dabei wurden der Fahrer und die Beifahrerin des Motorrads schwer verletzt. Der Schaden beläuft sich auf einen fünfstelligen Betrag.
Um 22:40 Uhr fuhr ein 70-jähriger Lübecker mit seinem VW Tiguan die Falkenstraße in Richtung Gustav-Radbruch-Platz entlang. Laut den bisherigen Informationen kollidierte der Mann beim Linksabbiegen in den Brückenweg mit einem entgegenkommenden Motorrad. Dadurch wurde das Motorrad über die Kreuzung hinweg gegen ein Brückengeländer geschleudert.
Der 24-jährige Fahrer des BMW erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Seine 20-jährige Beifahrerin erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und wurde in eine Klinik gebracht. Die beiden Personen aus Ostholstein konnten keine Informationen zum Unfallhergang geben. Der 70-jährige VW-Fahrer erlitt einen leichten Schock, blieb aber ansonsten unverletzt. Der Schaden an den Fahrzeugen und dem Geländer beläuft sich auf etwa 40.000 Euro.
Um die genaue Unfallursache und den Ablauf zu klären, wurde ein Unfallsachverständiger beauftragt, der noch in derselben Nacht am Unfallort eintraf. Dazu gehörte auch die Sicherstellung der beiden Fahrzeuge. Das 3. Polizeirevier in Lübeck hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2022 zeigt insgesamt 82.697 Unfälle. Davon endeten 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtunfälle aus, mit 1.753 Fällen. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 382 Fällen registriert, was 0,46% entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 83,33%, waren Übrige Sachschadensunfälle mit insgesamt 68.911 Fällen. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








