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Nahe: Polizei sucht Fahrzeugführer nach Verkehrsunfall

Am Dienstag kam es auf der B432 zu einem Unfall. Zwei Fahrzeugführer entfernten sich unerlaubt von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Nahe (ost)

Am Dienstag (05.11.2024) ereignete sich auf der Segeberger Straße in Fahrtrichtung Nahe ein Verkehrsunfall, bei dem sich zwei Fahrzeugführer unerlaubt vom Unfallort entfernten.

Nach den aktuellen Ermittlungen fuhren um 15:43 Uhr vier Fahrzeuge hintereinander auf der Bundesstraße 432. Als das erste Fahrzeug der Kolonne abbremste, um in eine Grundstückseinfahrt einzubiegen, bemerkte der Fahrer des dritten Fahrzeugs, ein Mercedes Benz, die Verzögerung des vorausfahrenden Fahrzeugs anscheinend zu spät und konnte eine Kollision mit dem sich danach entfernenden Fahrzeug nur durch eine Vollbremsung verhindern.

Eine 19-jährige Fahrerin aus dem Kreis Segeberg konnte eine Kollision mit dem Mercedes Benz nur durch ein Ausweichmanöver vermeiden, überfuhr den Geh- und Radweg mit ihrem Seat und kam im Straßengraben zum Stillstand. Die Beifahrer des Seats, eine 19-jährige Frau und ein 31-jähriger Mann, wurden leicht verletzt.

Die Polizeistation in Nahe hat die Ermittlungen zu diesem Unfall aufgenommen und sucht nun den Fahrer, der hinter dem abbiegenden VW Tiguan fuhr, sowie den Fahrer, der die Vollbremsung auslöste.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 04535 – 4399950 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 85,13% (27.916 Fälle). Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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