Ein Einbrecher wurde nach einem Apothekeneinbruch festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft. Es wird geprüft, ob er für weitere Taten verantwortlich ist.
Neumühlen-Dietrichsdorf: Einbrecher festgenommen in Kiel

Kiel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel
Am Dienstag, dem 3. Februar, ereignete sich in Neumühlen-Dietrichsdorf ein Einbruch in eine Apotheke. Der Täter entkam danach. Einsatzkräfte nahmen den Verdächtigen kurz darauf vorläufig fest. Gestern wurde der Mann nach seiner Vorführung in Untersuchungshaft genommen.
Am Dienstag gegen 23:50 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeuge der Regionalleitstelle einen aktuellen Einbruch in eine Apotheke in der Langer Rehm Straße. Der Einbrecher flüchtete anschließend zu Fuß in Richtung Nachtigallstraße.
Eine eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen und sofortige Ermittlungen führten zur vorläufigen Festnahme eines 35-jährigen deutschen Mannes an seiner Wohnadresse im Stadtteil Neumühlen-Dietrichsdorf. Das gestohlene Geld, eine geringe Menge, wurde von den Polizeikräften bei der Festnahme sichergestellt.
Es wird derzeit überprüft, ob der Festgenommene auch für andere ähnliche Taten in Frage kommt.
Gestern wurde der Mann auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel von Polizeibeamten einer Haftrichterin am Amtsgericht Kiel vorgeführt. Diese erließ einen Haftbefehl. Der Mann wurde inhaftiert. Er wird sich in einem Verfahren wegen des besonders schweren Diebstahls verantworten müssen.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb konstant bei 45, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 158 auf 191 anstieg. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland registriert – 27061.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt








