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Neumühlen-Dietrichsdorf: Schwere räuberische Erpressung in Mönkeberg

Zwei Täter überfallen Tankstelle mit Schusswaffen, Kriminalpolizei sucht dringend Zeugen.

Foto: Depositphotos

Mönkeberg (ost)

Am Abend des 16.01.2024 gegen 21:50 Uhr betraten zwei Kriminelle die Tankstelle im Heikendorfer Weg und verlangten unter Vorhalt von Schusswaffen die Übergabe von Bargeld. Nachdem die anwesenden Angestellten das Geld herausgegeben hatten, entkamen die Täter unerkannt mit ihrer Beute. Die Polizei führt die Ermittlungen durch und bittet um Hinweise von Zeuginnen und Zeugen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen begaben sich die beiden männlichen Personen nach dem Betreten gezielt zum Kassenbereich. Dort bedrohten sie die 23- und 44-jährigen Angestellten mit einer Waffe und forderten die Herausgabe des Kasseninhalts und von Zigaretten. Dies wurde von den Männern in eine mitgebrachte Tasche gelegt, woraufhin sie unerkannt mit einem dunklen Auto in Richtung der Straße An den Baken in Richtung Dietrichsdorf flohen.

Beide Täter trugen zur Tatzeit schwarze Maskierung und Handschuhe. Sie sollen zwischen 18-21 Jahren alt und schlank sein. Der Täter, der die Angestellten mit der Waffe bedrohte, wird als etwa 175cm groß beschrieben und trug schwarze Oberbekleidung, eine schwarze Jogginghose und schwarze Schuhe. Außerdem trug die Person eine schwarze Mütze mit geradem Schirm und sprach akzentfrei Deutsch. Der zweite Täter war 175-185cm groß und trug einen schwarzen Kapuzenpulli, eine schwarze Jogginghose und schwarze Schuhe.

Die Kriminalpolizei Plön leitet die Ermittlungen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zur Identität der Täter haben, sich zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0431/160 3333 entgegengenommen.

Ricarda Blucha

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 im Jahr 2022 auf 956 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 im Jahr 2022 auf 1101 im Jahr 2023. Davon waren 793 männlich und 101 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1013 männliche und 88 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24