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Neumünster: Festnahme nach Einbruchdiebstahl

Ein 56-Jähriger wurde beim versuchten Einbruchdiebstahl festgenommen. Dank eines aufmerksamen Anwohners erfolgte die Festnahme während der Tatausführung.

Foto: Depositphotos

Neumünster (ost)

In der Nacht von Freitag auf Samstag ereignete sich in Neumünster ein versuchter Einbruchdiebstahl. Während der Tat wurde der Verdächtige auf dem Balkon des Tatobjekts in der Sachsenringstraße entdeckt und anschließend von Beamten des 1. Polizeireviers Neumünster festgenommen.

Am 08.08.2026 gegen 01:00 Uhr informierte ein Anwohner die Polizei, nachdem er beobachtet hatte, wie eine männliche Person über ein Regenfallrohr auf einen Balkon kletterte. Auf dem Balkon angekommen, versuchte der Mann, die Balkontür zu öffnen.

Als die Polizei eintraf, konnte der vermummte Verdächtige zunächst auf dem Balkon gesichtet werden. Nachdem er angesprochen wurde, duckte er sich und war vorübergehend nicht mehr sichtbar für die Beamten.

Um einen besseren Blick auf den Balkon zu bekommen, klingelten zwei Polizisten in einem benachbarten Mehrfamilienhaus und begaben sich auf den Balkon einer anderen Wohnung. Von dort aus sahen sie, wie der Verdächtige sich auf den Boden des Balkons legte und offensichtlich versuchte, sich zu verstecken.

Nach längerer Zeit und mehreren Aufforderungen gab der Verdächtige schließlich auf. Er verließ den Balkon auf dem gleichen Weg, den er gekommen war, und kletterte über das Regenfallrohr nach unten. Dort wurde der 56-jährige Deutsche von den Einsatzkräften des 1. Polizeireviers Neumünster festgenommen.

Dank des aufmerksamen Anwohners konnte der Verdächtige noch während der Tat festgenommen werden. Der Tatverdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft wegen des Verdachts auf versuchten besonders schweren Diebstahl. In den kommenden Tagen wird das Gericht über den weiteren Verlauf des Verfahrens entscheiden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wovon 400 gelöst wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 335 Männer und 45 Frauen. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 3271 Fälle, wovon 520 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 427 Verdächtige, darunter 382 Männer und 45 Frauen. 191 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

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