Die Täter wurden einen Tag nach dem vollendeten Wohnungseinbruchdiebstahl festgenommen und vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
Neumünster: Festnahme nach Einbruchsdiebstahl

Neumünster (ost)
Nachdem es in Wittorf, einem Stadtteil von Neumünster, zu einem vollendeten Wohnungseinbruchdiebstahl gekommen war, konnten die Täter einen Tag später festgenommen werden, als sie erneut den Tatort aufsuchten.
Vom 15.05.2026 bis zum 19.05.2026 ereignete sich im Kiefernweg in Neumünster ein vollendeter Wohnungseinbruchdiebstahl. Unbekannte Täter warfen im Untergeschoss eines Einfamilienhauses ein Fenster ein und gelangten so unbefugt ins Gebäude. Sie durchsuchten verschiedene Räume, während die Bewohner abwesend waren.
Am 20.05.2026 wurden gegen 04:20 Uhr erneut mehrere Streifenwagenbesatzungen aufgrund verdächtiger Beobachtungen zum Einfamilienhaus im Kiefernweg in Neumünster-Wittorf entsandt. Die Polizeibeamten vor Ort stellten fest, dass die Täter wahrscheinlich über denselben Einstieg wie bei der vorherigen Tat ins Gebäude gelangten. Die Täter konnten jedoch zunächst nicht im Haus angetroffen werden.
Bei beiden Einbrüchen wurden insgesamt Bargeld und andere Wertgegenstände im niedrigen fünfstelligen Bereich gestohlen.
Dank einer detaillierten Personenbeschreibung konnten in der Nähe von Neumünster drei Personen von einer Streifenwagenbesatzung des 1. Polizeireviers Neumünster angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Es handelte sich um drei Deutsche im Alter von 19, 18 und 16 Jahren.
Nach Prüfung durch die Staatsanwaltschaft Kiel wurden die drei Personen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aufgrund fehlender Haftgründe wieder freigelassen.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Neumünster sind noch im Gange. Personen, die in den genannten Zeiträumen verdächtige Beobachtungen in Neumünster Wittorf gemacht haben oder unbekannte Personen auf ihrem Grundstück gefilmt haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Neumünster unter 04321-9450 oder neumuenster.ki@polizei.landsh.de in Verbindung zu setzen.
Polizeidirektion Neumünster
Constanze Becker
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 auf 520. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023. Davon waren 335 männliche Verdächtige, 45 weibliche Verdächtige und 191 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an gemeldeten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wovon 66 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








