Am 20.02.2024 führte die PD Neumünster Verkehrskontrollen durch, bei denen extrem überladene Fahrzeuge gestoppt wurden.
Neumünster: Kontrollen im Rahmen der Verkehrsüberwachungsaktion „Trucks&Bus“

Neumünster (ost)
Während der länderübergreifenden Verkehrsüberwachungsaktion „Trucks&Bus“ wurden am 20.02.2024 erneut mehrere Kontrollen von den Polizeistreifen des Verkehrsüberwachungsdienstes durchgeführt.
Am 20.02.2025 führte der Fachdienst Gefahrgut/Fahrpersonal/Technik des Verkehrsüberwachungsdienstes der PD Neumünster zusammen mit dem Ermittlungsdienst für Vermögensabschöpfung auf der BAB 7 in Höhe Neumünster in der Zeit von 08.00 Uhr bis 14.00 Uhr im Rahmen der Roadpol „Truck&Bus“ konzentrierte und anlassbezogene Verkehrskontrollen durch.
Bemerkenswert war unter anderem ein Landschaftsgärtner, der Betonteile auf seinem mitgeführten Anhänger transportierte. Der Fahrer aus dem Kreis Pinneberg überstieg die zulässige Anhängelast seines Mercedes Vito um mehr als 70%. Anstelle der erlaubten 2500kg musste der Vito 4300kg ziehen. Solche extremen Überladungen oder Überschreitungen der Anhängelast stellen eine erhebliche Gefahr für den Fahrer selbst und andere Verkehrsteilnehmer dar. Das Brems- und Ausweichverhalten des gesamten Gespanns wird dadurch erheblich beeinträchtigt.
Ebenso überschritt der Fahrer eines rumänischen Autotransporters sein zulässiges Gesamtgewicht um 50%. Anstatt 3500kg wog der kleine Autotransporter stolze 5200kg. Der geladene Ford Mach E war für dieses Transportfahrzeug eindeutig zu schwer.
Beiden Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt.
Zusätzlich wurden verschiedene Verstöße im Bereich der Lenk- und Ruhezeiten festgestellt.
Ein Sattelkraftfahrzeug war zu hoch und bei einem PKW mit Anhänger fehlte das Abreißseil des Anhängers, was in beiden Fällen ebenfalls zur Untersagung der Weiterfahrt führte.
Quelle: Presseportal








