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Neumünster: NMS – Bundespolizei zieht positive Bilanz vom Holstenköste-Wochenende

Das vergangene Wochenende verlief für die Beamten des Bundespolizeireviers am Bahnhof Neumünster im Vergleich zu dem Reisendenaufkommen verhältnismäßig ruhig. Einen nicht alltäglichen Fahndungstreffer erzielten die Bundespolizisten bei der Anzeigenaufnahme gegen einen 27-jährigen Mann.

Foto: Depositphotos

Neumünster (ost)

Auch die Bundespolizei am Bahnhof Neumünster berichtete von einem vergleichsweise ruhigen Wochenende während der Holstenköste. Es wurden zahlreiche Fälle von Schwarzfahren festgestellt, mehrere Fahndungstreffer erzielt und ein Vorfall mit einem „Hitler-Gruß“ zur Anzeige gebracht. Zudem leisteten die Beamten Unterstützungseinsätze für die Landespolizei, mit der sie eng kooperierten. Besonders bemerkenswert war ein Fahrgast, der ohne Ticket unterwegs war und den Zugbegleiter beleidigte. Bei der Überprüfung stellten die Bundespolizisten fest, dass gegen ihn zwei Haftbefehle vorlagen.

Das Wochenende war für die Bundespolizei am Bahnhof Neumünster trotz des hohen Passagieraufkommens vergleichsweise ruhig. Ein außergewöhnlicher Fahndungserfolg gelang den Beamten bei der Erfassung eines 27-jährigen Mannes.

Der Mann fiel auf, als er ohne Fahrschein im Zug unterwegs war und den Zugbegleiter bei der Kontrolle beleidigte. Dieser rief die Bundespolizei zur Hilfe, die feststellte, dass gegen den Mann zwei Haftbefehle vorlagen und weitere Fahndungsnotizen existierten.

Der Mann wurde vor Ort festgenommen und hatte die Möglichkeit, die geforderten Geldstrafen für Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Schwarzfahren in Höhe von insgesamt 4600,- Euro zu begleichen. Da er dazu nicht in der Lage war, wurde er inhaftiert und muss nun 400 Tage in Haft verbringen. Zudem wurden Anzeigen wegen Schwarzfahrens, Beleidigung und Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz gegen ihn erstattet.

Quelle: Presseportal

nf24